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und Zinsen und Frohnen von vier Häusern und Höfen mit Äckernzu Posewitz, einem Hause und Hofe zu Camburg, sechs Häusernund Höfen mit Äckern zu München-Gosserstedt, einem Holz undAcker zu Ulein-Prießnitz, endlich dem neunten Eimer von 2 Wein-bergen bei München-Gosserstedt, dem Brand, dem Schultheißen-berg und dem Weidenheinichen, sowie mit den Zinsen von einemWeinberg bei Posewitz „über der Wagegelenge" und 2 Wein-bergen bei München-Gosserstedt, von denen der eine „im Schaber-nack gelegen".
Das Rittergut war mit einein reisigen Pferde zu verdienen,während Tümpling mit 2 Pferden zu verdienen war. Otto wurdemit Posewitz in der Folgezeit noch zu Weimar am 2(. October(605 und zu Altenburg am (2. März (607 belehnt. Der Lehn-brief von (603 findet sich im Geheimen Haupt- und Staatsarchivzu Weimar, Copialbuch von Weimar, und Altenb. Lehnbriefenunter Herzog Johann und Aurfürst Christian, (605, D. toi. 2^6bis 2^9, derjenige von (607 im Regierungs-Archiv zu Altenburg,rothes Lehnbuch, Cl. XIV, X. Nr. 60, toi. (5^, „Abschriften alterLehnbriefe (60(-(6(0".
Otto übergab Posewitz, wie wir weiter unten sehen werden,vor (60H seinem zweiten Sohne Georg Otto, nachdem er (3ß(seinenr ältesten Sohne Wolf Christoph Leislau übergeben hatte.Wir werden noch sehen, daß er um (600 auch seine beiden jüngstenSöhne Hans Oswald und Rudolf Albrecht bedacht hatte (mitBerg- und Stadt Sulza).
Zu der Theilung vom 2. Juli (6(0 erhielt aber WolfChristoph's Sohn, Wolf Christoph II., Posewitz, während GeorgOtto Tümpling, Hans Oswald allein Berg- und Stadt Sulzaund Rudolf Albrecht Leislau und Stäben bekam. In der Thei-lung vom 2(. März bezw. (2. Juli (6(2 (nach Georg Otto'sTode) kam Tümpling mit Leislau an Rudolf Albrecht, Stäbendafür mit Berg- und Stadt Sulza an Hans Oswald, während