Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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daß zu dieser Zeit aber die Aaufverschreibung noch nicht voll-zogen, die Lehn des Gutes Otto von seinen Verkäufern noch nichtaufgelassen, die Leute mit Frohnen und Zinsen noch nicht an ihngewiesen, die Erb- und Zinsregister ihm noch nicht zugestellt undein mitgekauftcs Fischwasser, welches Philipp Wilhelm von Wünch,Hauptmann zu Weimar, in Besitz und Gebrauch gehabt, Ottonoch nicht gewährt worden war. Herzog Friedrich Wilhelm be-fahl daher, daß der Amtmann und Schosser zu Dornburg dafürsorgen solle, daß dies Allesvonn clato ann innerhalb viertzehntagen" erledigt werden und Zoachim Würchhausen sichallervngereden kegen Tumplingen entschlagen solle".

Das Rittergut Posewitz liegt hoch über Camburg auf derWeißener platte und ist es, ebenso wie Tümpling, nach Cam-burg eingepsarrt; es ist ein fast ebenso schönes Gut wie Tümpling,es hat die Niederjagd in mehreren Ortsfluren und die alleinigeJagd im Röblitzholz.

Das letztere liegt zwischen Posewitz und Schinditz. Otto hattees, wie wir wissen, schon von seinem Vater, dieser von den Söhnenseines Vetters Christoph geerbt, welcher mit ihn:, als einem Tauten-burgischen (Stift Werseburgischen) Lehn von damals 30 Ackern,schon vor (306 belehnt worden war (Bd. I, S. 230). Oswaldwar mit ihm um (537 (Bd. I, S. 266), Otto um (559 und am(ch Juli (589 belehnt worden.

An: 23. Februar (393 wurde Otto zu Weimar von HerzogFriedrich Wilhelm I. zun: ersten Wal mit Posewitz belehnt (Ur-kunden-Anhang (7), und zwar mit einen: freien Hof, 6 Hufen,mit den dazu gehörigen Wiesen, 6 Acker Weinwachs zu Posewitz,3 solchen Acker unter Döbritschen (südwestlich von Camburg), derTeufel" genannt, einem Werth mit einer Fischerei in der Lacheund einem Fischwasser in der Saale unter Döbritschen, einen: wüstenSiedelhof zu Camburg, einer Hufe auf den: Luschwa, H AckerLeeden (einst Buschholz) zwischen Camburg und Schmiedehausen