Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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dritte im Herzoglichen Regierungs-Archiv zu Altenburg, im rothenLehnbuch, Tl. IV. X. Nr. 60.

Nach allen drei Lehnbriefen hatte Otto die Wasserlesen zu-sammen mit Günther von Bünau zu Klein-Gestewitz und Nico-laus ^uerchfelder zu Grauschwitz mit einem gerüsteten reisigen Pferdezu verdienen, d. h. ein Jeder trug den dritten Theil dazu bei.

Nach Otto's Tode begegnen wir den Wasserlesen nichtmehr.

Nor dem Jahre (öflS erwarb Otto Posewitz. Thith vonTümpling, der Urgroßvater von Otto's Großvater, hatte, wie wirauf Seite 2H des s. Bandes sahen, dort schon in der ersten Hälftedes (I- Jahrhunderts 2^2 Hufen und 7 Höfe besessen und seineSchwiegertochter Margarethe hatte sZc>^ einen Weinberg daselbstals Leibgcding erhalten (S. SP. Nor der Mitte des s6. Jahr-hunderts, fanden wir den Besitzer des Rittergutes, Wilhelmvon Würchhausen, in einen: Schuldverhältniß zu Otto's Naterstehend, welcher ihn: ^00 fl. geliehen hatte (S. 272), und dann sahenwir, daß Würchhausen von (5^9 an in sehr wenig frcundnachbar-lichen Verhältnissen zu seinein Gläubiger und sodann zu dessenWittwe, Otto's Stiefmutter, stand, so daß Johann Friedrich derMittlere sich kräftig der Letzteren annahm (S. 27H). Im Jahreendlich war es, wie wir oben (S. 9) sahen, zu Tätlichkeitenzwischen Otto und Würchhausen gekommen.

Letzterer war nun vor dein Jahre s592 gestorben und hattefünf Söhne hinterlassen, welche das väterliche Gut an Otto ver-kauften. Der Kaufbrief ist nicht mehr vorhanden, wohl aberder Abschied zwischen Otto von Tümpling und Joachim vonWürchhausen 6. ä. Weimar 20. April (592 (Geh. Haupt- undStaatsarchiv, Abschiede, vol. IX. lol. 2^3^2H3), aus welchen:hervorgeht, daß Otto Posewitz von Joachim und seinen Brüdern,bezw. von deren Vormündern, den von portzig zu Neidschütz undAntonius von Harstall auf Tasekirchen, für H700 fl. gekauft hatte,