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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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von (H72 über Tümpling heißt es ja schon: (Zinsen in) Lisselaw,(H35: lißlaw, ebenso in den Lehnbriefen von (H36, (Hß6 und (50(.

Als Otto's Lehnsmann Bartholomacus Becher (570 gestorbenwar, beschloß er, diesen Besitz nicht wieder in Lehn zu geben.Trotzdem hatten ihn Becher's Erben an einen dritten verkauft, sodaß Otto sich 6. 6. Tümpling ((. Juni (570 an die Juristen-Fakultät zu Jena (den ehrenuestcn, achtbarnn vnnd HochgelartenDechanndt vnnd annderen äootorllms der juristen kaoultot der lob-lichen vniuersitet zu Ihena, meinen großgunstigen Herren") wandte,um von dieser sich bestätigen zu lassen, daß er als Lehnsherr dasVorkaufsrecht gehabt hätte.

Die Fakultät bestätigte ihm denn dies auch (Urkunden-Anhang (2).

Es ist uns nicht gelungen, einen aus Leislau bezüglichen Lehn-brief Otto's ausfindig zu machen, weder im Naumburger Ltifts-archiv noch in dem Dresdener Hauptstaats-Archiv (letzteres erwähntnur in Locat ß052, daß Otto's nachgelassene Löhne am (5. Februar(6(( zu Zeitz erschienen seien und der Lehn über Leislau Folgegethan hätten der Lehnbrief ist übrigens wohl ausgestellt,aber nicht vollzogen worden und daß Rudolph Albrecht am22. Juli (6(6 der Lehn ebenfalls Folge gethan hätte). NachAusweis der Repertorien haben sich allerdings in Dresden früherdrei Lehnbücher von (565(608 (welche uns hier gerade interessirenwürden) befunden, allein eine daneben befindliche Bemerkung be-sagt, daß sie in das Stift Naumburg gehören, wohin sie also dochwohl abgegeben worden sind. Im Naumburger Oberlandesgerichts-Archiv befinden sich ferner zwar (H Bände Lehnsakten über Leislau,aber erst aus der Zeit von (657(3(6. Im Archiv der Finanz-Abtheilung des Staatsministerium in Meiningen befinden sichendlich Lehnsaktcn über Leislau nur von (657(750 ((662 wurdeLeislau von der Tümpling'schen Familie an die Meusebach gegenTasekirchen ausgetauscht). Das Meimarische Staatsarchiv giebt