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wohl nicht ohne Grund von „gehaptcn Vleis" und dem SegenGottes sprechen und seine Fürsorge für seine Rinder mit denWorten kennzeichnen konnte: „domitt sie Iren adelichen standt mitGottes hülffe desto besser führen und verrichten mögen".
Zunächst erwarb Otto vor (5Y2 Leislau, eine Stunde nord-östlich von Tamburg, und zwar an der Hauptstraße gelegen, welchediese Stadt mit Naumburg verbindet und welche in der alten Zeitdie Nürnberger, Franken- oder Ienaische Straße hieß. Gerade beiLeislau stand auf dem sogenannten Rreuz eine Geleitsstange, biswohin der Saalfelder Geleitsmann das Geleite gab. Diese Straßehatte damals eine große Bedeutung, denn der Transit durch Tam-burg war bis zum dreißigjährigen Urieg sehr bedeutend und sonahm sie die erste Stelle ein unter den durch das Amt führendenfünf Straßenzügen. Die anderen Straßen waren die RegensburgerStraße (über Hof, Plauen, Eisenberg, Schkölen, Molau, Frießnitznach Naumburg), die Salzstraße (von Sulza über Schmiedehausen,Tamburg, Rodameuschel, Frauenprießnitz auf die RegensburgerStraße), die Weinstraße (über München-Gosserstedt, Tamburg,Schinditz, Trauschwitz und Aue) und endlich ein alter Straßenzugvon Dornburg über Frauenprießnitz, Thierschneck, Graitschen, Aue,Aöckenitzsch nach Stößen.
Schon bevor Otto Leislau erwarb, und zwar zunächst wohldas untere Gut, besaß er (^.vtu: „Otto von Tümpling widerBarchel Becherers zu Leislau Erben eines Stück Landes halben,(570/7 (", im Ernestin. Gesammt--Archiv zu Weimar, RsA.sud v. Tümpling) in dortiger Flur p/2 Hufen, welche er in Lehnausgethan hatte, und zwar hatte er sie nicht erst von seinem Vaterererbt („sinttemal mein lieber vatter gottseliger solches vor altersalso geriglich herbrachtt vmb brauch gehabtt, wie solches mittseinen registernn zuebescheinen" — in Otto's Schreiben an HerzogJohann Wilhelm vom 2(. Juni (57(), sondern schon von seinen:Großvater Hans, dem Vogt zu Saaleck. In dessen Lehnbrief