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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Inzwischen waren der Wittwe Johann Wilhelm's, DorotheaSusanna, einer Tochter des Aurfürsten Friedrich von der Pfalz, dieÄmter Tainburg und Dornburg als Witthum überwiesen worden.Heinrich Schneidewein theilt daher 6. <l. Weimar 2H. October (573Germar und Gräfe mit, daß sie die Sache nunmehr vorirerf. g. befehlichhabern zu Dornnburgk" bringen möchten. Gräfewurde Schosser beider Ämter Tainburg und Dornburg.

Das Jahr (57H brachte dann wieder eine Beschwerde desSchossers von S. Georgen über Otto an die Zeitzer Räthe. DieGemeinde hätte sich über diesenzum heftigsten beclagt wie dasehr ihre felder vnnd flure heftiger denn zuuor ihemals geschehenmit seynen schaffen zu betreiben sich unterstehe". Der Oberhaupt-mann und Schosser zu Dornburg hätte ihr gerathen,daß sie mitdem von Tümpling? zu recht sich einlaßen sollen, welchs diegemein zu thun keineswegs willens". Die Räthe möchten dochdiesem langwirigen zanck dermaleins abhelffen vnd für den vonTümpling (die Gemeinde) gunstiglich schützen".

Die Räthe brachten diese Beschwerde sofort vor die Weima-rischen und baten dieselben, daßdie armen leuthe von dem vonTumplingenn enttlichen enttbrochen werdenn".

Auch sie erhalten den Bescheid, sie möchten sich an die Re-gierung Dorothea Susanna's wenden, und die Herzogin erläßtschließlich cl. ä. Weimar (7. Juni an ihren Amtmann und Schosserdie Weisung, er solle zwischen den Partheien die Güte versuchensollte euch aber hirahn erwindenn vnnd euch von einen: oderdem andern theill nicht vorvollget werden, alßdan vnd vff dennvhall sie zu recht innhals der landes-ordnungc vorsaßenn vnnd siedeßelbigen außtragk gewonen laßen".

Bon Einigung in Güte scheint aber zwischen Otto und derGemeinde keine Rede gewesen zu sein, im Gegentheil scheint Ottodieselbe allerdings so heftig bedrängt zu haben, daß die HerzoginDorothea Susanna über ihn im Jahre (575 Haft in: Gasthofe

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