In: nächsten Jahre, am 22. Juli (Freitag Narias NaAclalenak)(569, schreibt nun „die gantze gemeinde zu Xppölodmti? semptlichcnvnd sonderlichen" an die Räthe zu Zeitz, daß sie durch beide Schofler„durch gezwangk dahin gedrungen wordenn, das wir dcme vonToinplingk seine XII gepfandte hammeil vnd schaffe haben wiedergeben mußenn ea oouclitiouo, das die beide schossere darsur alsbürgen vnnd selbschüldige wordenn, das Tomplingk sich mitt vnsvortragen solte". Tümpling aber habe sich auf's Neue unter-standen, mit Gewalt in ihr Feld zu treiben, sie würden „teglichenvon ihme mit spießen vberlauffen vnnd vberritten, mit großendrewwortten vnd fluchen" von ihren Äckern getrieben — der Herzogmöge andere Tonnnissarien ernennen, „den wir vormercken dasgedachter schoßer von Tamburgk wieder Tompling nicht thun will".
Drei Tage darauf beschwert sich auch der Schosser des Georgen-klosters, an welchen die Gemeinde über ihren „widdcrsacher" andemselben Tage berichtet hatte, bei denselben Rathen über Otto.Tr habe „niemals befundenn, das Tümpling vs sein (des Schossersvon Tamburg) gebott etwas geben", der Schosser von Tamburgentschuldige sich immer mit Leibesschwachheit, daher möchten dieRäthe den Hauptmann zu Saaleck, Wolf von Weidenbach, mjtihm als Tommifsar verordnen.
Die Aurfürstlichen Räthe übersandten an: 27. Juli das Schreibendes Schofsers an denjenigen von Tamburg, mit der Bitte, in Ge-meinschaft mit jenem Otto zu veranlassen, nicht weiter auf denunter den Trbgerichten des Aurfürsten liegenden Feldern der Abt-löbnitzer zu jagen, widrigenfalls sie ihn bei Herzog Johann Wil-helm verklagen würden.
Die Zwistigkeiten zwischen Otto und der Gemeinde gingenfort. Am (7. Juli (57( erläßt Herzog Johann Wilhelm an denRath und Professor zu Jena, Lazarus Aoehler, der Rechte Doktor,und den Schosser zu Tamburg die Aufforderung, den zweijährigenSchaden, welchen Otto's Schäfer verursacht haben und welcher nach