Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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Sodann finden sich für Otto noch vier Lehnbriefe, vom(0. November (532, vom 30. November (536 (Akten über Lehen inThüringen L. Blatt 6H), vom 3 f. October (605 (Topialbuch vonWeimarischen und Altenburgischen Lehnbriefen unter Herzog Johannund Aurfürst Thristian, (605, O. Seite 2^(3^2H5H diese dreiim Weimarifchen Staatsarchiv und endlich vom 22. Würz (607(Rothes Lehnbuch im Herzog!. Regierung?-Archiv zu Altenburg,Abschriften alter Lehnbriefe (60((6(0, Tl. XIV, V. 60).

Otto ließ am (. März (5YH seiner zweiten Frau, Tatharinageb. von Bünau a. d. H. Schlöben, Stäben durch Herzog FriedrichWilhelm I. als Leibgedinge reichen. (Urkunden-Anhang (3.)23 Jahre zuvor, am (3. Juni (566, hatte er feine erste Frau durchFriedrich Wilhelm'? unglücklichen Oheim, Johann Friedrich denMittleren, damit beleibdingen lassen.

Mit Tatharina von Bünau, Tochter Günther's d. Ä. vonBünau auf Schlöben, Möckern, Mennewitz und Lichtenhain beiJena, welcher schon (562 gestorben war, hatte er sich wohl imJahre (568 vermählt. Dieselbe schenkte ihm noch drei Ainder,und zwar 3 Söhne: Georg Otto (geb. c. (569), Hans'Oswald I.(geb. zu Tümpling am 27. October (570) und Rudolf Albrccht I.(geb. ebendaselbst (57(). So sah Otto auf eine blühende Nach-kommenschaft, vier Söhne und zwei Töchter.

Während Otto aber seiner ersten Frau Stöben allein hattereichen lassen, beleibdingte er die zweite außerdem noch mit seinemTheil (d. h. Hz) an den Brodzinsen vom Backofen zu Stadt Sulza,welchen sein Bater von Hans d. I. von Tümpling ererbt hatte.(Vergl. Bd. I. Seite 20( und 297.) Diese Brodzinsen wurden (6(0,nach Otto's Tode, auf jährlich 300 st. geschätzt.

Tatharina von Bünau's zugebrachtes Thegeld (900 fl. vergl.unten den Abschied vom 20. September (576) und Otto'sGegenvermächtniß betrugen zusammen (300 fl. Sie erhielt fürden Fall, daß sie Otto überlebte, das Trblehn zu Stöben ver-