Noch in diesem Jahre (56 ( hatte Otto den Herzog um Be-leibdingung seiner Ehefrau mit Stöben bitten wollen. Dies gehthervor aus einem eigenhändigen Schreiben von ihm vom Z. April(Mittwoch nach lulliou) (566 an den Sächsischen Secretar JohannFörster (He^. ^ toi. 30oup. Ich Nr. 2H3). Er sagt darin: . . .„ich bedacht und willens, auch mit meinem lieben weibe entlichahn langst Entschlossen, sie mit meinem gut Stoben so ich an michehrkauft wie landublichen und breuchlich beleibgedingen zu lassen ...und vb ich wol am liebsten solchs leibgedings briff vorschienes6( ihars het verfortigen lassen, wie denn unser zwischenn uns auf-gericht und geburliche vorzogen ehe beredung (welche nicht mehrvorhanden, aber wohl im Jahre (556 —vergl. S. 36 — vollzogenwurde) mit sich bringet, so ist es doch durch hinlessigkeit bis anhervon mir nachblieben . . . damit meinem Weibe solchen leibgedingesbriff muge vorfertiget und das datum uffs 6( Ihar wie am endehirbey verwarts Vorzeichnis (auch nicht mehr vorhanden) zu Er-sehen gunstiglichen muchte gerichte werden, auch Hab ich die edelenund gestrengen Wolfs vom Weydenbach amptman zu Salegk undMoricz von heseler doselbst beyde bitelichen vermocht das sie meinesweybes Vormunde sein wolden" . . .
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