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langen Dinsten vorhafft gewesen, gnedig bedencken vnd meinenKeuffer Otto von Thun:pfling mitt dem Gutt Stoben gleicher Weißvnd Maß wie mich gnediglich beleihen. Und das ich nicht gantzohne haußhaltung bliebe, habe ich von der Übermaß dcß GuttlcinStöbens ein anders zu Boblitz (Boblas) vnter E. F. G., bey denenich mein Leben wie auch n:ein Bater seliger in Vnterthenikeitt zuvollenden verhoffe, wider erkaufst" . . .
Nach der Schlacht von Mühlberg hatten die Thüringer Landeschwer zu leiden, theils durch den Bruder des neuen Kurfürsten,Herzog August, theils dadurch, daß Karl V. über Naumburg durchdas Saalthal hinauf nach Coburg zog. „Des Verheerens undVerderbens war kein Maß noch Ende, und Türken und Heidenkonnten es gegen Christen nicht ärger machen" — so schrieben am(2. Juni sZH7 Johann Friedrich der Mittlere und Johann Wilhelman ihren Vater.
Des Kaisers Rotten, besonders die Spanier, sengten und plün-derten. Vor Camburg, rechts von der Heerstraße, lag Stöben,links von ihr Schinditz. Darum hören wir von dort verursachtenBränden. Über das Schicksal von Tümpling, zwischen beidenDörfern gelegen, ist uns Nichts erhalten, doch wird es auch mit-genommen worden sein. Auf ihren: Weiterzuge brannten dieKaiserlichen Rotten Naschhausen und Dorndorf nieder und so nocheine Menge Dörfer. —
Johann Friedrich belehnte zu Weimar an: 2H. Juni s 5 6 sOtto mit Stöben, und zwar mit der „Behausung daselbst mittihrem Umbfang", ZH Ienaischen Ackern Feldes, HO Acker holz,einem Weidicht von ungefähr H Acker, H gr. Geldzinsen, 2 Gänsenund 3 Ienaischen Scheffel Hafer zu rechtem Erbe, zu dessen Be-kenntniß er jährlich einen Malter Hundekorn als Zins in dasAmt entrichten, dafür aber von der heerfolge und Frohnen befreitsein sollte. (Urkunden-Anhang 6.)
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