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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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weide zu Stöben belehnt worden. Oswald's Bruder Hans hattevorher im Jahre ((72 seiner Gemahlin Ilse, geborenen Gräfin vonGleichen, ein Leibgedinge bestellt, bestehend u. a. aus (7 ScheffelGetreide, (2 Hühnern und 6 alten Schock zu Stöben (Bd. I. S. ((8).Beide Brüder wurden ((33 und ((36 in ihren Lehnbriefen überTümpling auch mit Zinsen zu Stöben beliehen, ebenso Hans noch((fi6 und (50(, seine Söhne Oswald (Otto's Bater) und Otto (5(3,Oswald dann allein (3(0 und (5(3.

Das Gut (Erbgut) Stäben, damals im Amte Tamburg, einAceißensches Lehn, hatte Otto von Heinrich von Wallenfels (Eber-hard von Wallenfels, (((0 Eomthur von Ragnit, ist uns aus demI. Bande S. 7(, bekannt) für 300 Gulden gekauft. Das Ernesti-nische Gesammtarchiv in Weimar hat darüber die Nachrichtenbis zum Jahre (566 einschließlich aufbewahrt, von da an findensich die letzten über Stäben im Geheimen Haupt- und Staats-archiv daselbst und in anderen Archiven, so, von (530 an, imArchiv der Finanz-Abtheilung des Staatsministerium in Mei-ningen.

Heintz von Wallenfels schreibt am (. Juni (56( (Do-;. Xtoi. (63(70) an Johann Friedrich den Mittleren: . ..E. F. G.kan ich in Vnterthenikeitt nicht vorhalten, das ich armer vnd vor-lebter Mann ein zeittlangk aus den Guttlein Stoben mich vnterhalten,do ich von wegen feuers, deßgleichen Blunderung der Spaniger vndander durch meine Binder zugefügten Schaden in solche Schuldevnd Armut gedigen, das ich solchs Guttlein zu Befridigung mei-ner Glaubiger vnd der ich deß Ortts haußzuhalten vnuermuglichenzuuerkeuffen gedrungen. Inmaßen ich es dem Edlen vnd ehrn-uhestcn Otto von Thumpfling vorkeufft. Dieweil dan mein Ab-keuffer sich an die Lehen zu bringen von mir begertt, derwcgenan E. F. G. mein vntcrtheniges bitten, Dieselben E. F. G. wollenauß obermelten Vrsachen mich alten vnuermüglichen vom Adelt,der E. F. G. Hern Bater hochloblicher vnd selger Gedechtnuß mit

von Tümpling. II. 3