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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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noturfftige vnderhaltunge ann Aost, Aleidem vnd andern bekom-men mugenn."

Am Gxecution zu vermeiden, hatte Otto, wie die Vormünderam Zt. August (Sonnabend nach äooollatio llollwmis buptlstae)(360 dem Herzoge berichten, eingewilligt, das Gut Tümpling mitallen Früchten abzutreten, seinen Stiefbrüdern seinen Antheil daranzu verkaufen und die Güter mit ihnen zu theilen.

Am 6. September (Freitag nach A^iclius) (360 schreibt nunOtto selbst an den Herzog Johann Friedrich den Mittleren (Ur-kunden-Anhang 5), um sich gegen daslangweilig? geschwetz"von Agnes, welche aus Naumburg ihre Alage eingereicht hatte,zu rechtfertigen. Gr bestreitet, was Agnes über das Pachtgeld,die Dachung, das Wohnhaus (welches damals mit Schindeln ge-deckt war), den Weingarten, die Düngung, die Wiesen und dasHolz vorgebracht, ist aber geständigder 60 Fl. so sie vor michdes erschießen? eto. ausgeben", wenn er auch meint, daß dieseSumme dadurch ausgeglichen sei, daß sieetliche jhar nach desvatters tode gottseligen das gutt gebraucht vnd abegenutzet" (auchseinen dritten Theil daran). Gr glaube, daßsie mich durch er-meltte crschißunge, so doch mitt hoch obrigkeit recht vnd freundschafftvorglichen, e. f. gnaden als mein gnedigen landsfursten vnd Hernzuuorvngelimpffen vnd in vngnaden gerne zu bringen vorhaben?ist, bin aber hoch zuuorsicht, e. f. g. werden, solchs vnangesehen,mein gnediger landsfurste vnd herre in allen gnaden sein vndbleiben" . . .das ich auch gutter erkaufst, das habe ich sromenleutten, die mir darzu geholffen vnd gedienet, zu dancken."

Otto erklärt sich dann bereit, vom (. Mai (36 ( an seinenGeschwistern das Gut, also auch seinen dritten Theil, einzuräumen,und da nun einer seiner Stiefbrüder (Hans) mündig geworden sei,so bäte er, daß die Güter getheilt werden möchten, denn sonstwürde er bei einem solchen Pachtgeldzu einem armen gesellenwerden".