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Am (3. Juni vermählte sich darauf der Herzog mit Elisabethvon der Pfalz. —
Während Otto (55 ( hatte landesflüchtig werden müssen (wirwissen nicht, wohin er sich begeben hatte — vielleicht nach Froh-burg zu seiner Mutter Bruder, Melchior von Treutz, auch warer vor dem (H. Nov. (55 ( bei Wolf von Gottfarth in Daasdorfbei Buttelstedt gewesen), lag seiner Stiefmutter ob, die Vormund-schaften für sich selbst, ihre Stief- und ihre eigenen Rinder zuordnen und nicht minder die zwischen Otto und ihr und seinenStiefgeschwistern ausgebrochenen Streitigkeiten zu schlichten.
Das Ernestinische Gesammtarchiv (UsA (Z^ sub von Tümp-ling) hat darüber drei, das Haupt- und Staatsarchiv zu Weimar(Abschiede, vol. II toi. 159^—162'') ein Aktenstück aufbewahrt.Das letztere ist der „Vortragk zwüschen Otto (es heißt dort fälschlichOswald) von Thümpling, seiner Stieffmutter vnd geschwistere"(vom (0. ((. Juli (55ß); im Gesammtarchiv findet sich () Schriftenbetr. die Vormundschaft der hinterlassenen Rinder Oswald's vonTümpling, (55 (/52, 2) Ein Schreiben der Gebr. Herzöge zu Sachsenan den Schosser zu Tamburg betr. die Vergleichung der Rinderdes verstorbenen Oßwald von Tümpling bezüglich ihrer Güter,(557, endlich 5) Schriften betr. die Streitigkeiten zwischen Ottovon Tümpling einerseits und seiner Stiefmutter sowie ihren rechtenRindern bezw. deren Vormunden andrerseits, (559/6(. (565.
In ihrem ersten, aus Tümpling am ((. Mai (Montag nachDxauäi) (55 ( an Herzog Johann Friedrich den Mittleren gerich-teten, Schreiben (Urkunden-Anhang () meldet Agnes dem Her-zoge den am ((.April erfolgten Tod Oswald's („meyn geliebtereheman vnd juncker") und daß er sie mit sechs eigenen (2 Söhnenund H Töchtern) und fünf Stiefkindern (( Sohne und H Töchtern)zurückgelassen habe. „So hatt es doch der almechtige also geschickt,das das Tumplingische geschlechte auff meinen junckernn gottseligennvnd obgemeltte drey sone alleyne erdeygenn ist, dardurch also kein