Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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Und Neidthardt vonNIolau schreibt am 5(. März (Donnerstagnach Aasture) des folgenden Jahres an Johann Friedrich denMittleren: Nachdem er gehofft, daß der Herzog seinen jüngerenLohn bei jenen: Lehn schützen werde, habe er jetzt erfahren, daßdie Aollerals angemaßte Oollutores" einen Neffen des Pfarrerszu Lulza präsentirt hätten. Er gestehe ihnen dieses Recht nichtzu, auch würden sie es nicht erweisen können,dan Melchor vonEreutze hadt solch Lehenn bis inn das einundreisigste Ihar innegehabt, wil auch zum Uberfluß vor E. f. G. darthun das ervielgemeldt Lehnn nicht vonn den Aollern, sonndernn ihme vonndein Otlloiull zu Erffurt geliehen worden sey, welcher Ereutzenauch solch Lehnn noch zur Zeitt in seiner Gewehr . . . hadt." Erschließt mit der Bitte, daß der Herzog seinen Lohn um Gotteswillen bei diesem Lehn vor den Aoller schützen möge.

Der Herzog entschied nun also zu Gunsten Georg's von Molauund gegen die Brüder und Bettern von Aoller.

U?ir werden später sehen, daß in: Jahre (57H die herzögeFriedrich Wilhelm I. und Johann die sechs präbenden von: LtiftLulza nebst den Propsteigütern an sich nahmen und aus letzterensowie aus dreien der präbenden auf dem Berge und in den:Flecken Lulza ein fürstliches Borwerk einrichteten, welches sie an:2. Januar (595 an Thomas von Denstedt auf Heusdorf ver-kauften und welches Otto an: 23. Juni (593 (also H7 Jahre nachden: Ltreit um die Präbende L. -Alumni«) für (5550 fl. kaufte,indem er in den Eontrakt Denstedt's mit Julius von Dachrödenauf heiligenkreuz eintrat.

Otto hatte wohl in Jena seine Studien machen sollen, hierhatte Johann Friedrich der Großmüthige für das verlorene Witten-berg einen Ersatz schaffen wollen. Was durch die Gewalt derWaffen nicht hatte errungen werden können, sollte ein Gedanke,welchen: Aönig Friedrich Wilhelm III. im Jahre (309 durch dieStiftung der Universität Berlin Ausdruck gab durch die Araft