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mit den Retardaten, um derentwillen aber nicht gedrängt werdensollte, auf 2 Jahr dem Pfarrer für seinen Neffen geben.
Am (6. Juni (Dienstag nach Vitus) — Otto war inzwischenlandesflüchtig geworden — dankt nun der Pfarrer dem Herzogfür diese Verleihung, bittet denselben aber, die präbende Lobeda's,wie er beabsichtigt, zur Schule zu schlagen und ihm dafür die-jenige zu geben „die der crntvest juncker Oswald von Tumplingenseinen son bekamen hat darauff czu studircn, welches doch nit ge-schehen ist, glcichwol die geistlichen gieter gebraucht, got weiß wieund sich also gehalten hat und noch halt das sollicher nit werdtnoch fehig sein soll, wie on Zweifel T. f. g. weiß. Nach sollicherbösen des vorgenanten Tümpling sons Verhandlung sagt czu mirsein vater: Nun hat mein Son die prebend vcrwirckt, dan ich siehdas mich und jhn got gestraffet hat weil wir der prebend ein-kurven ubel gebraucht habend mit verhindernus anderen und ge-schickterem knaben und sagt: lieber her pfarner kindent (könntet) irdie prebend beyd Key unfern gn. Hern und den lehnhern erlangenwils ich euch lieber ginnen (gönnen) dan einen andern. Hab aufsollich etlich tag ein bedencken genomen, nach denselbigen denschoßer czu Thumberg (Tamburg) an jn geschieht meinethalbenmit jm czu reden, hat er geantwurt so ich jm 20 fl wolte gebenso wolte er mir resigniren, das mir zu schwer ist. Aber nachkurtzen tagen veleicht (vielleicht) auß unmut und bekimmers derthat seins sons halb ist er in got verschejden. Nach dem Tod desvor genanten junckhers habend mich anlangen lassen die erbernund ercnvösten junckheren die Aoller czu Auerstedt welche der vor-gedachte prebend lehen Herrn sind vil jar her und die lehen gehabtvon den fyrsten von Sachsen, Albrecht, Georg, Heinrich loblichergedechtnus und von dem iczt reigierenden Moricz, welcher brieffich selbst gesehen und gelesen Hab, auch wo not T. f. g. die-selbige weysen werden, die iczt auch hie sind, das sie willigumbsunst um gottes Willen nicinen Anaben czur furderung seins