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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Stelle:Nachdeme er auch selbst zu gemeiner erbschafft nochsechczigk guldenn einzubringenn schuldig, welche ime die Blutterdurch Thristoffel Mönch vnnd Wolf von Weidenbach zu seinerHandelunge zugeschickt." Und endlich bezieht sich darauf in denAkten:Schriften betr. die Streitigkeiten zwischen Otto von Tümp-ling einerseits und seiner Stiefmutter sowie ihren rechten Rindernbezw. deren Vormünden andrerseits (559/6 (. (563" (Trnestin.Gesammtarchiv LlZ sud von Tümpling) in dem schon er-wähnten Schreiben Otto's vom 6. Sept. (560 die Bemerkung:Der sechtzigk guldenn so sie" (die Stiefmutter)vor mich des er-schiessens etc. ausgeben bin ich gestendigk."

Otto war also in der zweiten Hälfte des Jahres (353 wiederzu Hause. Aus dieser Zeit stammt der Abschied vom 9. November(553 zwischen ihm und der Gemeinde zu Abtlöbnitz, welchen wirbei der Darstellung der Beziehungen von Tümpling zu dieser Ge-meinde später kennen lernen werden.

Zu jenen Zeiten der Selbsthülfe paßte ein heftiger Charakterwie es derjenige Otto's war. Noch öfters begegnen wir Aus-flüssen desselben, und dies noch in einem Alter, in welchen: sonstdas Blut schon kühler zu werden beginnt. So sehen wir Ottonoch in den Jahren (56H, (566, (567 in Händeln mit Standes-genossen und ruhig ihres Wegs ziehenden Gesellen. Alles dieshat das Sachsen-Trnestinische Gesammtarchiv zu Weimar treulichaufbewahrt.

(56H ist es nämlich der uns schon aus der Geschichte Oswald's,allerdings in sehr ungünstiger Weise, bekannte Wilhelm von Würch-hausen auf Posewitz, welcher sich bei Zohann Friedrich dein Mitt-leren bitter über Otto'stetlichen vnd selbweldigen beginnens"beklagt s::b> von Tümpling 32H3). Des Herzogs

Räthe befehlen bei Übersendung der Rlageschrift an den Schosserzu Tamburg, an: 20. April (Donnerstag nach Nisorioorcliu), letz-teren:, Otto vor sich zu laden und ihn: in: Namen des Herzogs