die Zahlung von 20 guten Schock (525 Mark nach heutigem Gelds)an die Airche zu Tamburg ausgegeben wurde.
Wir bemerken, daß wir in Bezug auf diese That Otto's derDarstellung in Wolf Otto's von Tümpling geschichtlichen Nach-richten über unsere Familie folgen, da es uns nicht geglückt ist,die betreffenden Akten ausfindig zu machen. Uns ist im Trnesti-nischen Gesammt-Archiv, UsA. Ks lol. 7ß6 o. (78 Nr. I., unterdem Jahre (552 die Notiz begegnet: „Otto von Tümpling hatseinen Anecht entleibt," und eine Erinnerung an seine Begnadigungfindet sich in seinem Schreiben an Johann Friedrich den Mittleren,den Sohn des auch für ihn großmüthigen Johann Friedrich, vom6. September (560, in welchem Otto sagt: . . . „durch ermeltteerschießunge, so doch mit hoch obrigkeit recht vnd freundschafftvorglichen."
Noch bemerken wir, daß uns als ältestes Gerichtsprotokollim Archiv zu Tümpling im Jahre (378 dasjenige von (577 be-gegnet ist.
In eineni promemoria von (552 (in den Akten „Otto v. T.genießt ein geistliches Lehn etc.") heißt es: „ ... Baldt darnach(nach (55( 22. II und vor ((. IV) hat sich zugetragen, dasTümpling sein Anecht erschossen und nicht mehr studirt". Fernerfinden wir in den Akten „Schriften betr. die Bormundschaft derhinterlassenen Ainder Oswalds von Tümpling (55(/52" (Erncstin.Gesammtarchiv AoZ. (Z^ snb von Tümpling) einen Hinweis aufjenen Vorfall in dem Schreiben von Otto's Stiefmutter cl. cl. Tümp-ling (0. März (Donnerstags nach Invooavit) (552 an JohannFriedrich, in welchen? sie sagt: . . . „Das meyn Stieffsohnn itzundervngefehrlich 2( jar altt ist, der dan vonn wegenn seyner vor-brechunge nicht anheymisch" . .. Dann findet sich in dein „Vor-trag? zwüschen Otto von Thümplinz, seiner Stieffmutter vndgeschwistere" vom (0. Juli (Montag nach Ailiun) (55ß (Haupt-und Staatsarchiv Weimar, Abschiede, vol. II. lol. (59^ —(62'fi die