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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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wollen, daß er für ihn, einige j^ahre vor seinem Tode, das LehnSendt Johannes auf dem Berge", d. h. eine präbende desAlosters Sulza, erworben hatte.

Mit der Reformation war nämlich dieses, (063 vom Pfalz-graf Friedrich II. von Hachsen a. d. Ich Goseck, Herrn zu Weißen-burg, Brene und Sulza, dem Apostel Petrus geweihte Stift auf-gehoben worden. An feiner Stelle, dort auf dem Berge, wo jetztdas Rittergut Bergsulza steht, befand sich vorher sehr wahrschein-lich die alte Burg im Burgwart Sulza, welche an die Pfalzgrafenvon Sachsen gekommen war.

Obgleich schon Herzog Wilhelm IH., welcher aus der Schloß-kapelle zu Weimar eine Stiftskirche gemacht hatte, aus diesemGrunde die beiden Stiftskirchen zu Sulza und Bibra nach Weimarhatte versetzen wollen, erhielten doch erst seine Neffen und Trben,Aursürst Trust und Herzog Albert, im Jahre (H82 vom PapsteSixtus IV. die Genehmigung zu dieser Versetzung, welche aberschließlich doch nicht zu Stande kam. Nach der Ortschronik vonBergsulza, von (3H2, hätten die Bünau Tnde des (5. Jahr-hunderts die Propsteigüter (nicht die präbenden) in Lehn be-kommen. Nach der Reformation hätte Oswald von Tümplingund nach seinem Tode sein Bruder Otto zwei präbenden esgab deren sechs, von denen eine Philipp von Lobeda gehabthatte, und zwar die präbenden 8. llobumns und Viourie8. Ornois, zusammen 30 Jahre, gehabt.

Ts ist hierbei zu bemerken, daß der dort genannte Oswaldder Vater Otto's ist, von welchem dieser Abschnitt handelt. Wenndie Ortschronik von Bergsulza sagt, nach Oswald's Tode seiendie präbenden auf seinen Bruder Otto übergegangen, so ist dasnicht möglich, denn dieser starb mindestens 20 Jahre vor seinemälteren Bruder (Bd. I. 263). Ts ist vielmehr sein Sohn, unserOtto, gewesen, auf welchen die präbenden übergegangen sind.Oswald besaß das geistliche Lehn Viourio 8. Oruois aus einem