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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
653
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landen vnd gebieten weder fride noch geleit haben, vnd weder geezet, ge-trencket, gehawset noch geherbert werden, vnd ob dem oder denselben Iinantgeleit gebe, das sol weder crafte noch macht, sie werden dann betaget oderverbodt czu gleich oder czu rechte, oder ir ere czu nerantworten; wo man diesust betritt, So sol man zu In richten nach des Reichs rechte ongeuerde. Weres aber, das man den oder die vntater so schir nicht gestraffen möchte, dazsich daz zu teglichem krieg machen wurde, So sollen wir eynander mit eineranczal reissiges czcwges, nach des clagenden herren begeren, beholfen sein,wenn wir des von einander ermant werden, auf des herren koste, der dannvmb hilfe also gemant hat. vnd ob man dann kuchenspeise den feinden neme,oder gebawr finge vnd alle verdinge die sollen dem herren folgen, der die kostetut. vnd vnser iglicher vnter vns obgenanten sol dem Clagenden herren in vierwochen nach dem, als er Im vmb hilfe schreibet, oder ee, nach desselben herrenbegeren, mit seiner anczal helfen vnd Im die schicken mit seinen entsagbriuen,ob er des bedarff, 011 eintrag, in aller masze, als vor vnd nach geschriben stet,es were dann ein frische tat, so sol man dem Clagenden herren vnuerczogen-lichen helfen vnd dorczu tun nach seinem begeren ongeuerde. vnd ob es were,das wir eins gemeynen czuges zu tun uberein wurden, solche ubelteter zustraften, so sol vnser iglicher sein Anczal an Reysigen vnd anclerm geczewge,als man dann zu rate wirdet, darczu schicken, vnser iglicher auf sein selbeskoste vnd schaden; Ob aber vnser einer sulch vnteter selber gestraffen moclit,oder wölte auf sein selbs koste vnd schaden, des sullen In die andern, noch dieIren nicht irren, noch weren ongeuerde. vnd ob wir also mit einander eins (sie!)oder mer gewännen, die sol man onuerczihen vnd 011 Widerrede zubrechen, eswolte dann der eigenherre sulch Scheden, die in der czeit diser eynung dauongeschehen weren, in der nechsten Jaresfrist selber auszrichten nach gleichendingen ongeuerde. vnd ob wir icht gefangener daselbst gewännen, weren dieerber, die solten steen in vnser obgenanten herren liannden, waz aber nichterber were, damit solt es gehalten werden nach des Reichs rechte! ongeuerd.Were es aber, daz sich einer oder mer von dem obgenanten sanet Michelstagbisher verhandelt lietten, oder hernach verhandeln wurden in der nachge-schriben zeit in vnsern obgeschriben landen, der oder die vnser keynes dinerweren, gegen dem oder den sollen wir gleicherweise einander beholfen sein,oz sey mit teglichem krieg oder sust in aller masze, als gen vnsern dinern vndals vorgeschriben stet on alles geuerde. Were es aber, daz ymant zu einemgeistlichen Manne, Burger, Bawr oder vndertan, vnter vns gesessen, ichts zusprechen liette, der sol sich an rechte benugen laszen, von einem geistlichenManne vor seinem Bischoue oder Techand, vnd von einem Burger, Bawr oder