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7. Mai 1410.
Ich Steffan von Abbsperg, lantrichter czu Nuerenberg, tü kunt mit disembriefe, Das für mich kome Ingerichte Wigeles Schencke von Geyrn vnd clagtmit fürsprechen Hincz Wilhelm von Mayental, Hofmeyster, dorumb das ersein pürg vnd selbscholle wer für den hochgeboren forsten vnd herren, herrnJoliansen Burgrafen zu Nuerenberg, vnd wolt im dorumb nicht halten, als er Imgerett vnd gesprochen hette vnd verzüg im das ferlichen mit gewalt onreclit,vnd sprach, doran het er in beschedigt auf czweyhundert guidein. das ver-antwort mit fürsprechen der obgenant wilhelm von Mayental vnd laugnet derbeschedigung, vnd sprach: wenn der vorgenant Wigeles Schencke nicht ge-raten wolt, so wolt er im gern halten, als ein Pürg einem selbschollen haltensolt, hie tzwischen vnd dem nehsten gericht, das dornach werden solt am Heil-sten Mitwochen vor dem heyligen Pfingstag. Auf denselben gerichtztag komwider für mich Ingerichte der obgenant Wigeles Schencke vnd lautmert mitfürsprechen, er het auf des obgenanten Wilhelm von Mayental gut geanleit,der die Anleit gen im aufrecht wider genomen hete, sich gen im verantworthet, als obgeschriben stet, vnd het im nicht gehalten, alz er sein Antwortgetan het. Vnd auf denselben gerichtztag kome der vorgenante Wilhelm vonMayental nicht, noch nyemant von seinen wegen, der in versprech oder ehaftnot für in berette. Dorumb ist erteilt worden, das der oftgenant WigelesSchenck haubtgüt vnd Scheden auf In vnd auf alle seine güt erclagt vnd er-uollet hat, das kein laugen mer dofür gehört. Vnd do der vorgenant WilgelesSchenck dieselben gut alle also vor mir Ingericht erclagt vnd eruollet het, do bater mich fragen einer vrteil, ob yemant hintter im auf dieselben güt erclaget vnderuollet, also das er sein nicht gewar würde, oh im das icht wolbillichen vnd zurecht keinen schaden bringen solt, man verkünt im dann das vor zu haws, zuhofe oder vnter äugen mit gerichtzbriefen vnd boten, also das er sein gewarwürde, dasselbe warde im erteilt mit gemeiner Volge vnd vrteil auf den ayde.Mer warde im erteilt, was er vnd sein helffer an denselben seinen erclagtengüten teten, doran solten sy nicht gefreuelt, noch getan haben, das sy wederPessern oder Puessen solten gen lantfriden, lantgerichten, auch gen yemantz,vnd das auch derselbe Wigeles Schenck, er vnd sein helflfer zu den selben seinen
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