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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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czwelfbote sprichet, in Im beweisen, wie die andern schullen in dem hawsegotes leben, Darume, alz sie begeren zum ersten vnd zufördeste an dem Probste,alz an der würczel, die boslieit der eigenschafte abezusneiden, habn sie ge-macliet vnd gesaczet vnd auch wollen, daz kein probst, der yczundt ist oderin künftigen czeiten wirdet, ichcz eigen besieze, oder Im zu eigen dheinerleyGuter, ligender oder varnder, die an in geuallen sein erblichen, oder noch an-geuallen schullen, oder Im geben oder gesehencket, oder von Im erczewgetwurden, oder wie die an In oder an daz Closter komen, wie die genant oderwez die wert oder notdurftikeit weren, sunder alle sulche güter oder recht, diealso an In komen sein oder kumen werden, die schullen werden vnd geuallendem Closter vnd Ire gemeinschaft, vnd waz sie yczunt haben, daz schol Imvnd den brüdern sein gemein, vnd von den sol gegeben werden yedem nachseiner notdurfte, alz die Regel awszweiset vnd saget. Darnach wolten sie auchvnd haben gesaczet, daz der Probste in aller vorgeschriben weise von seinenbrüdern, in welcherley wesen oder wirdikeit die sein oder werden, die posheitder eigenschafte absneide vnd In nichtes eigens lasse, alz sie daz auch nichthaben schullen, noch mit ir dheinem dispensur, erlawb oder verhenge, mitwelcherley worten, beschönung oder schein daz gescheen möchte, daz erichteseigen habe, so der macher der Regel, sand Augustein, dez nicht tun wolte, dersprach, wer eigen liot vnd von eigen leben wil, der bleibet nicht bey mir, nochgeweihet wirdet, sunder ich wirde In abetun von der tafeln der geweyhten,Vnd schol Ir keinen helfen, ab Im sulche erlawbung gescliee, ichtez eigen zuhaben, Wann, so eigen zu haben, ist wider die Regel, vnd der Probst ist nichtüber dye Regel gesaezt, der er sich hat willeclich vntertenick gemachet zueinem mal, sunder vber die schulde vnd übertretunge der brüder, daz er seyein pawer vnd behalter der gebot vnd ein recher der sunden. Wurde aber derbruder einer funden mit eigenschafte heymelich oder olfenlich, vnd dez vorwurde ermanet zu lassen, vnd püste er dez nicht, so sol er vnsers herrenleichnam werden berawbet, vnd ab er an seinen leezten czeiten damite wurdeerfunden vnd daz nicht wirdeclich büszet, so sol keine messe für In gelesenwerden, vnd schol auch kein begrebnüsz mit den brüdern haben, vnd sein geltscholl mit Im sein in die verdampnüsse. Darnach, alz sie auch nachuolgenschullen den wercken der cz weif boten, nach Lawte Ir Regel, die erweitenmanne vol dez heiligen geistes, die sye saezten über die czeitlichen dincke zureichen, aber sie wai*en bekümmert mit dem gebete vnd mit dinstlichkeit dezwort gotes, daz sie auch schaden vnd vnnüczlicli anwendung an den guternvermiden, vnd daz auch der Probst von hilfe, dinst vnd fleisse eines anderndem hawsz vnd dem Closter desterbaz fursehen, vorgesein vnd awszgerichten

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