gefencltnusz ledige vnd lose sagen, vnd sullen auch des ledige sein, alspaldesie die vrfehde getan haben. Auch scheiden vnd sprechen wir, das alle die,die in diesen Sachen vnd gefencknüsze verdacht sein auff beyde Seiten, das solalles abe vnd gentzlichen tode vnd darumb gut frunde sein, vnd des in arglcnymmennere geefern in dheinweise ongeuerde. Des zue vrkunde geben wir indiscn briete, versigelt mit meinem, Hansen von Sparneck vnd Fritzen von Gu-temberg obgenänt Anhangenden insigel, darunter ich, Heinrich von Wirspergobgenanter, mich auch verpinde vnd verschreibe, wann ich tzu disen zeitenmeins eygen insigels bey mir nicht enhan. Das geschehen ist tzu Beyerreute,an sand dorothee tag, Nach gotes geburte viertzehenhundert vnd darnach indem Sechsten jaren.
(ßviginnl im lönigl. latradittt Heidjsardjutr.
CCCXXI.
21. Februar 1406.
Heinrich Gareyszen bekennt, dasz er Friczen Newnsteter und FriczenPuczpacher, die er gefangen hett in des Burggrafen Johannsen zu NurembergLande, Herschaft und Gebiete, der Gefängniss ledige und los gelassen habe.
Geschehen am Sonntage an der Fassnacht, MCGCCYI.
(Driginnl im lönigl. 38nir. ^rouinfialarrjjiuE p Bamberg.
CCCXXIL20. März 1406.
Frklrich Burggrauf zu Nuremberg, Eberhart Grauf zu Wirtemberg, SchenkEberhart Herr zu Erpach und Johanns vom Hirshorn, Ritter, verhandeln überdie Entscheidung der Streitigkeiten zwischen den Herzogen Ludwig und ILain-rich von Baiern, wegen der väterlichen Landestheilung.
Geben zu Ougspurg, am samstag vor dem Sunntag Letare ze Mittervasten,do man zalt von Cristz geburt vierczehenhundert jar und sechs jar.
(Original im liittigl. Bairisdjett Jiridjanrdjittr,
mit anli. erstem Wildemanns - »Siegel des Burggrafen.
41 Bd. VI.
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