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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
320
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Dietrichen von Wisentaw vnterweisen kan, das er derselben funfftzig guideinbekentlichen wirdet, So sullen im die abgeen an den obgeschriben vierhundertonvnd eylff guidein. Geschürt des nicht, So sol es besten vnd beleiben, als vor-geschriben stet ongeuerde. Auch sprechen vnd scheiden wir, was dietrichenobgenantem zu Erlangen genomen ist worden, als er gelangen ward, das imnoch auszen stet, das sol man im alles widergeben oder gelten, nach vnsrerobgeschriben dreier rate vnd lieisze, doch sol das auch besten So lang, bis dasWilhelm von Meiental tzu lande komet; Vnd ob der nicht kome, so sol esdannoch an vns besten vnd bey vns beleiben vmb den vnd den nechsten ob-geschriben Artickel von der funfftzig guldein wegen, Vnd was wir danne dar-nm b scheiden vnd auszsprechen, da sol es aber bey beleiben ongeuerde. Auchscheiden wir, das alle zinse vnd Scheden, die von dem gelte, das Dietrich ob-genanter vnserm egenantem gnedigen herren gelihen hat, gentzlichen vnd garab vnd tode sein sullen ongeuerde. Auch scheiden wir von der hewser wegen,die Dietrich egenanter zu Erlangen gelcaufft hat, darumb wollen wir vns erfarnvnd kuntschafte verhörn, vnd darnach einen auszspruch tun; wie wir das dannscheiden vnd auszsprechen, dabey sol es auff beyde Seiten besteen vnd beleibenongeuerde. Auch scheiden wir, das alle briefe, die der offtgenant Dietrich von

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Wisentaw vnd sein erben haben von vnserm obgenantem gnedigen herren,die dise sache anruren vnd treffen, sullen alle abe vnd gentzlichen tod sein,And was sie derselben briefe haben, die sullen sie vnserm gnedigen herren,oder wem er das beuilhet, antworten vnd geben in den nechsten vnrtzehentagen ongeuerde. Auch sprechen vnd scheiden wir, das Dietrich von Wisentaw\'ud sein süne vnserm obgenantem gnedigen herren sullen vrfehde tun a nd desbeyde tzu den heiligen sweren, das sie wider vnser gnedige herren BurggraffJohansen Amd Burggraff Fridrich, ir erben, lierschäfte, lande vnd lewte Amd alledie iren ewiclichen nymer ic.htes daAvider tun sullen in dheinweise, dann miteinem fruntlichen rechten, a nd dasselbe recht auch Aorderen Amd nemen ansolichen steten Amd vor den, da sie dann das müglichen thun, vnd sullen dasalso verbriefen mit beyder iren anhangenden insigeln Amd dartzu dreyer irerfrunde insigel, zu einer merer getzewgnusz, doch denselben iren frunden on-schaden. vnd ob sie das indheinweise vb er füren Amd zerbrechen, wenne siedanne a t oh dem obgenant vnserm gnedigen herren, oder wem er das beuilhet,ermant würde, So sullen sie a *on stund an nach derselben manung mit ir selbesbey den leiben ein reiten gen Kulmnacli in die Stat, in offner wirtes hewser,Amd daraus nymer komen, Sy haben dann alles verfugt, Amd verrecht, darumbsie dann gemant sein worden ongeuerde. Auch scheiden wir vnd sprechen,das vnser obgenanter gnediger herre Dietrich obgenanten Amd seinen Sune des