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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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vnd beysten sol vnd wil tzu dem rechten, sein laut, lewt, geistlich vnd wernt-lich gut vnd Strassen schuczen, schirmen vnd bewarn, vnd auch mort, rawp,braut vnd alle andrer vntate zu wern, abzutun vnd zu vntersten, als verr wirdaz getun kunnen vnd mugen. Wir sullen auch getrewlicli alle, vnd vnserygleicher besunder nach seinem vermugen, aneinander behoben sein, wo wirdes bedürffen vnd als oft des not geschiht, daz sich ye vnser eins dyner gender andern mann vnd dyner an relit sullen vnd müssen benutzen (sie!) lassendes [wir] yn auch von einander helffen sullen vnd wollen in allermazz vndweyse, alz hernach geschriben stet. Gescheh vnser einem oder mer oder denvnsern, geistlich oder werntheh, welcherley daz wer, neme oder zugriff, rawboder prant, von wem daz were, dar zw sullen die andern ir amptlewt vnd alledie iren, alz pald sy des ermant werden, zustund zihen, so sy sterckst vndmalitigst mugen, dasselb zu wern, vnd yn vntersten vnd diselben neme oderhab auf reht zubehalten, als verr sy kunnen vnd mugen ongeuerd. Gewönnevnser einer zu dem andern selber ilit zusprechen, alz oft daz geschehe, so solder lierre, der da clager ist, auz des andern herren, zu dem er zuclagen oderzusprechen hat, Rate einen obman kysen vnd nemen, zu dem sol ygleicherherre seiner schidlicher mann oder dyner drey oder vier bescheiden vnd geben;mugen dann dyselben syben oder newn die sach mit wissen beyderteil frewnt-licli abgenemen vnd gerichtten, wy sy das also rbitten vnd abnemen, dabeysullen wir beyd teyl beleiben, Mocht aber dy sach also mit wissen freuntlichnüit gerillt werden, so sol der obman vnd dy von beyden teilen, dy also darzubeschiden sein, ein freuntlich reht sprechen, vnd waz dy mit sampt dem obmanoder der mer teyl vnter yn für ein freuntlich reht erkennen vnd sprechen, dazsullen wir von beyden teylen also halten vnd volfuren ongeuerd, vnd sol desder obman allzeit tage bescheiden an gelegelich stete zwischen vns den herren,vnd dy sach mit freuntschaft oder reht, alz vor geschriben stet, zu ende bringenzum 1 engsten in den nehsten vier wochen nach dem, alz denn die clag wirt an-geuangen ongeuerd. Gewunne aber vnser eins dyner oder mer, grafen, herren,Ritter, lmelit oder vntertan, in welchem wesen er were, geistleich oder wernt-lich, zu dem andern herren selbs iht zu sprechen, oder an ym iht zu fordern,als oft daz geschehe, so sol der herre, zu dem der Zuspruch oder dy vorderungalso geet oder ist zustunden, alz er des von dem clager ermant wirt, tag be-scheiden vnd ym yn den nehsten vier wochen darnach zum lengsten auf seinselbs rate fünf oder siben gehorsam sein des rechtten, vnd waz zu ygleicherzeit der rat oder der mcrcrteyl also erkennet, daz sol auf beyd seyten getanvnd gehalten vnd volfuret werden, ob anders der Zuspruch oder dy vorderungeniht gutlich abgenumen moht werden, als dick auch vnser eins Gräfe, herre,

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