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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
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sich derselb herre mit dem vordter gütlichen oder früntlich verrichten, lietteaber oder gewinne vnsers eines diener, man oder vndertan, einen oder mer, zudem oder den andern herren vmb andern schulde oder vordrang iclit zesprechen,so sol dem oder denselben clagern der herre, tzu dem die clag geschihet, tagin seinen hofe bescheiden, vnd im das recht auff seinen erbern Rate funff oderSiben lassen widerfarn, nach der ermanung In den nehsten vier wochen; ver-teilet dann der herre dem clager ichtes, daz sol der herre im richten vnd be-zalen, oder in dez habendig machen, als das daz recht erfunden hat ongeuerde.geschehe dez nichte, Würde darüber der herre von dem clager angegriffenoder gepfendet, die pfant sol vnd mag der oder die, die also gepfendet haben,füren oder treiben in das nehste gericht, daz dez gepfeilten herren nicht ist,darein man sie lassen sol, wölte man sie darein nicht lassen, So mügen siedieselben pfant fürbas treiben vnd füren in das nechste gericlite dabey, vndsullen der pfender vnd sein helfer mit den pfänden pfentlich geparen, Also dazsie dieselben pfant vor dem richter oder vor den schepfen desselben gericlites,darinne sie gepfendet haben, auffpieten vnd aufgeben sullen auff recht vnd uffbürgen. Were aber, das dieselben pfant niinäiid uff recht vnd bürgen aufnemenwölt, weren dann die pfand eszende, So mag sie der pfender nach dreien tagenmit wissen dez richters oder der schepfen daselbste verkauffeil ongeuerde,Weren aber die pfant ligende, so mocht sie der pfender aber nach viertzehentagen verkauffen, als vorgeschriben stet,"vnd wie die pfand verkaufft oder wasdaraus gelöset wirdet, dasselbe gelt sol der pfender daz virdteil im für seinkost, vnd müe behalten, vnd nicht mer, obe er anders vil darauff gelegt, dieandern drew teil sol er dem herren, den er gepfendet hat, an seiner schuldeabsiahen, vnd an dem allen soll der pfender vnd sein helfer wider den ge-pfeilten herren nicht gefreuelt haben ongeuerde. Were aber saclie, das deroder die, die also pfenden vnd angreiffen würden, imands viengen, oder sünsthabe in Steten, Merckten, dorffern oder landen mit gepoten auffhielten, wassie der hab oder geuangen also genüszen, daz sol ie dem herren, der also an-gegriffen ist, an seinen schulden gentzlichen abgeslagen werden, vnd sullenauch über derselben pfender wissentlichen schulde die obgenanten pfand,geuangen vnd hab von den pfendern nicht geschätzt oder beswert werdenongeuerde. Auch sullen dieselben pfender vnd ir helfer die obgenanten tzyt,als sie mit den pfänden In denselben gericliten vnd Slossen sein, als vorge-schriben stet, lrid vnd geleit haben ongeuerde. Auch sullen alle vnsrer Grafen,Herren, man, diener, Amptleute vnd vndertan gereden vnd geloben, Alles das,daz an disem brieff geschriben stet, was sie des antriffet vnd angeet, Daz siedas getrewlichen on alles geuerde volfüren vnd halten sullen vnd wollen,

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