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Des sechsten Bnches xill.
dars mit denen Türcken und Tartarn/ dahin nicht bringen/ daß sie die Waffenwieder die Ungläubigen ergriffen hätten. Da sich nun der König in PohlenAn- >686. wieder nach Pohlen zurück ziehen muste/so blieb der Hospodar bey der-Ottomannischen Pforte in Gnaden. An- >688. haben sich die Moldauer un-ter Kävsers deo^oUi Schutz begeben. ^
Anno 1691. ward die Moldau abermah! von denen Pohlen eingenom-men und verwüstet- Des Nachfolger war Lonttaminu-iOuc-i, welcheram Hofe zu Constantinopel wohl angesehen war. D'esem solgkte der gelehrteFürst Oemceriuz Uamiinirnz, welcher wegen der grossen Anforderungen des Tür-ckischen Käyfers einengrossen Haß gegen die Türcken spühren lassn- Da nunder TürckischeKäyserAnno 17-o. den Frieden mir dem Czaar von Rußlandgebrochen/ so trat er auffRußische Seite/ und gab dann denen Russen Anleitung/wie sie sich in seinen Lande an dem Pruth-Fiusse postu m kämen. So bald die-ses zu Constantinopel erfahren worden/so machte man Türckischer SeitmAn-stalt/diesen Fürsten mir List gelangen zu nehmen/ davon er aber zeitig Windhatte/ und sich nach Rußland rerüukc wo er um die Staor Mosc-m sich enngeEüther erhandelt/ auff welchen er nun im dx>I>o lebet- An seine Stelle kamAnno 17 is. V>m>!N25i()-,der am 12- Dccembr zu Jassy seinen Einzug hielte-Dieser muste sich Anno 17-1- beyder Ankunfft der Rußischen Armee zu denenTürcken rächen/ ward aber nach der Schlacht uns dem Frieden am FlussePrmh/ deraM2).Jul l. geschlossen worden/ rcüicuiret.
Von denen vornehmsten Städten der Moldau.
Je merckwürdigsten Städte der jetzigen Moldau/ siud nachfolgende:1. oder Jaßi/die Haupt-Stadt in der Moldau/und die gewöhn-
liche Residentz des Hospodars oder Fürstens in der Moldau/ liegt cmestarcke Meile von dem Prukh-Flusse- Die Stadt ist Vermahlen miteinm niedri-gen Wall und Wasser-Graben umgeben/ aber nicht im Staude sich gegen ei-nen Feind zu wehren. Das Schloß oder die Residentz des Hofpodars ist hochund geräumlich mir dem Stadt-Walle eingeschlossen. Die Stadt war hiebe-vor sehr weitläufftig/ und hatte im Mittel des. vorigen 5ecuü noch bey vierzehentausend Häuser/ mit 28. Griechischen Kirchen Auch vor dieser Zeit ist sie eineNiederlage der Morgenländischm Waaren gewesen/welche von denen Poklen/Russen/Türcken/Ungarn und Siebenbürgen hier abgehohlet worden Durchdie blutige Kriege aber der Türcken mit denen Pohlen und Christen in Ungarnist sie von Jahren zu Jahren in Abnahm gerathen. Im Jahr > 636. bemäch-tigte sich dkr König in Pshlen am r F. Aug. dieser Stadt/ welche der Hospovar
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