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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
Entstehung
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Von dcr Moidau.

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verlassen und sich mit den Deinigen zu denen Türcken remirtt hatte. Als eraber im Monath Occober sich aus der Moldau nach Pohlen wendete/ habendie C osacken die Stadt wider des Königs Willen in Brand gestcckct und sehrverwüstet. An. i6ol^den 1. Novembr-eroberte der König in Pohlen ssoban-KL5 III. Sc>ble!kx diese Stadt adermahl/nachdem sich der Hospsdar mit denenSemigen vorher nach der Türckey begeben hatte/ es ward aber dieser Orrh noch indiesem "Jahre von denen Pohlen wieder verlassen. Von der Zeit an hat sich dieStadt Jaßi/ nicht vollkommen wieder erhohlen können. Man zählet jetzo kaumzwey tausend Wohnhäuser daselbst. Der Griechische Ertz Bsschoff welcher hierwohnet/wird von denen Moldauern als ein Patriarch -M^irt. Die vielenClöster iN'UNd ausserhalb der Stadt sind mit Griechischen Mönchen besetzt.Unter diesen sind einige in der Stadt ansehnlich erbauet. Sonst hat diese Stadteme luftige bimÄäon, indem sie in einen Thal zwischen Weinbergen gelegen ist.Bey j tz'gm?roAreilxn der Waffen des Römischen Käysers/ ist der Hospovar/weicher es noch beständig mit der Ottomanniichen Pforte hält/keine Stunde inhiesiger Gegend sicher/weil Sie Christen biß an diese Gräntzen streiften.

I,, dar. 5oc2ova, war vorzeiten eine grosse und volckreiche Stadt/

und der Moldauischen Hospodaren Resiventz/ lieget am Ausse Sereth/ und istheutiges Tages in schlechten Zustande. ^

;. 5oezclc, oder 5eraclc, eine verwahrte Stadt am Nitster/ ward Anns-<541. von denen Pohlen unter dem Castellan von Echelm mit 6000. Cosackenerobert. Jetzo ist die Vestung von denen Türcken besetzt.

4. ?ercrkz, war ehedessen eine ansehnliche Stadt an dem lincken Ufer desFlusses Pruthgel.gen- Hmkezu Tage ist der Ort gantz verlassen/und dc Massenverwüstet/ daß man nichts mehr davon als etwas Ruinen von oder; - Griechi-schen Liöstern siehet-

5repznol5!,, ist ebenfals hiebevor eine weitlausstige Stadt zweyT.aae-Reisen von pcrerira gegen Süd-Osten gewesen/von wcicher man aber jetzo auchnicht mehr als alte Mauren siehet.

6. war eine S^adr zwey Meilen von Jassy/am lincken Ufer desFlusses Pruth/ ist jetzo auch wüste.

7. ö^coviz,ttne Stadt/wo ein Römisch« Catholischer Bischoff rest<liretjwelcher Lommistarirrz /epoäolicuz m der Wallache» und Moldau lst. DieserPlatziieget an denen Sirdenbürgischen Gräntzen-

8. (ghot2w,oder (gbocim, dar. LborimiT, eine wohlbevestigte Stadt argenPohlen am Flusse Niester/ -st von denen Türcken starck besetzt- Tm Trouppendaselbst commÄncinet ein Bassz- Anno bakten die Pohlen nnrer cemPohlnischen Pnntz-n Nlastickao IV. das Glück des Türckischen Käylers 05.mannl Amr.e gäntzbch aus dem F°lde zusch!>gen. Anno 169;. hat der da-mahlige Pohlnische Cron-Groß-Feld/Herr ssobanncs hernach König

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