von dem Königreiche Dännemarc?.
Das 1^-luiolcum der Königin Z^^arerbz: ist dasaöerkostbarste von al-len/undist solches das eintzige/ weiches in dem Lhör auffgerichtet worden- DerKönige und anderer Lands Fürsten ihre seynd hin und wieder in den zur Sei»ten stehenden Capellen/ und etlich ander»/ unter der Kirch sich befindendenGewöldern anzutreffen.
Nechft dem Grabmahl der Königin ki-uZareckT ftynd die beyden/ altChristian i. und Friedrich l. am allerkunstreichsten ausgearbeitet/ obwohlenschon noch viel andere sich darinnen befinden/ welche mit übergüldeten Silberund Metall/ Sturmhauben/ Harnischen/ Lantzen und andern militärischen Ge-denckmahlen/ncbenst einer guten Anzahl Siegs-Zeichen/auff das allerprächtia-sic behängen und auSaeziertt sind.
Chriiiian des iü- Ehrenmahl bestehet in einer kostbaren Säulen/ welchemehr als sechs Schuh hoch/ und die Statur dieses Printzcn vorstellen solle.
Nahe bey der Kirchen siehet man auch ein clollcgmm oder Art einer l/nl-vcrlltät,< woselbst man die Jugend in der Welt-Weißheit und EvangelischenWaubens-Betäntuüß zu unterrichten pflegt.
§- 7-
Von der Beschaffenheit des Königreichs Dä»- A."»
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Lasst in dem Lande ist/m Betrachtung der Sonnen / nicht nur allein ssz.S-.wegen desselben Lagers/ sondern auch wegen des vielen Gehöltzes undMenge derJnsuln deren Canäl oder Weite ihrer von einander liegen-den Ufer eine gute Anzahl Dünste/welche sich theils in Wolcken/ theils in Re-gen zu verwandeln pflegen/ insgemein sehr kalt und schwerAus diesen U>sa-chen geschicht auch/ daß die Frembden fast allezeit vom Schuppen beschwehretwerden. Je mehr das Land gegen Mittag sich wendet/je fruchtbar ists auch. ?/«/,«^Das Jütland und Holstein tragen sehr viel Geträyd/ und ernähren eine guteAnzahl von Pferden/ Hirschen / Ochsen und Schweinen / deren eingesaltzenFleisch man den Frembden zu ihrer Nahrung auff die Schiffe verkaufft/ oderdieselben in Deutschland und Holland zuverhandeln führet- /-«-,>,/«-
Die Dahnen seynd eines hohen Verstandes/ ansehnlichen Leibes - Sta-tur/und schönen Angesichts. ...
Der Adel hält sehr viel auff die freyen Künste und Wissenschafften/ und -«/>/«-ergreifft die Ritterlichen vereinen mit jedermans höchster Verwunderung./-«^/-'--Er trägt ein grosses Belieben zum Reisen/ und wird in der Frembde über alle^-,^-/-«massen verschlagen. Die Italiänisch und Frantzösische Sprache erlernet er der-gestalt wohl/ daß er solche auch gleich den Landsgedohrnen silbsten/ auff dasvterdrer (Z) aller-567,^.