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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
Entstehung
Seite
40
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Stvrmarn und die Dikmarftn / Grass zu Oldenburg und Delmm-

^ ^ Dem Allerdurchlauchtigsten / Großmächtigsten Fürsten und Herrn/Herrn Friedrich dem Vierdten/ Könige zu Dännemarck/ Norwegen/ derWenden und Gochen/ Hertzogen zu Schleswig/ Holstein/ Stormarn/ undder Ditmarsen/ Grafen zu Oldenburg und Delmenhorst.

3. Die Rcstdentz ist Coppenhagen in Seeland-

ll.

Die Königliche Libereyen.

Die Libereyen des Königes sind roth-

5. 6.

Von dem i^iaulolelZ oder Grabmahlern der Däni-schen Könige.

Hs5)Ie gewöhnliche Begräbnüß der Könige -von Dännemarck ist zu--7 Stadt welchem der Jnsul Seeland/ und 4- Meil von

Coppenhagen liegt; wann man in diese Hauptstadt gehen will muß/>. 575. man' zum Neuen Thor hinaus- Der Weg welcher von der einen Stadtzur andern leitet / ist gantz eben und gerad gerichtet / auch mit gleich weit voneinander stehenden Schranckm zugeschlossen/ damit niemand weder zu Pferdnoch in der Kutschen/ ohne Vorwissm des Königs denselben passiren mag-

Röschild liegt an einem abhängenden Hügel/eine halbe Stunde ungefährvon einem kleinen Meer-Busen/ welcher wegen seiner schlechten Tieffe verhin-dert/ daß die Schisse nicht darein einlauffen können. Das Dorff Klimberggenannt/ ist zu alleräuserst in diesem Golffo/ und hält man davor/ daß dasMeer vor diesem an den Mauren seiner Gärten vorbey gestrichen/ und alledenjenigen Sand/ den man in der Gegend umher siehet/ mit seinen Wellendahin gesühnt habe.

Die Schweden/so im Jahr 1658. daselbst eingefallen/ haben die StadtRöschild gantz und gar verwüstet. Ihre Häuser/ ausgenommen etlich weni-gen/ welche ihrem Toben und Wüten entrunnen/ sind sehr niedrig und übelgebauet- Die Dohm-Kirche ist ein Evangelisch Bischöflicher Sitz/ der alleindas Recht und die Macht kat/ die Könige zu krönen: In diesem Tempelsevnd auch ihre Gräber: Man kan ihn wegen der Höhe zweyer Glocken-Tkürn/ die an beyden Seiten des GebäudS aufgeführet/ sehr weit von fer-ne»! sehen.

Das