42 Des sechsten Buches III.
allervollkommenste weiß auszusprechen. Insgemein so ftynd die Bahneng'gendiejenigen h^ffärtig und trotzig/ welche sich ihnen auch trotzig erzeigen/ undhinwiederum sehr freundlich und leutselig / wann ihnen einige -Köstlichkeit be»wiesen wird- Sie machen sich öffters lustig/ und fitzen sehr lang bey Tische.Das Frauenzimmer bey ihnen ist noch ziemlich schön/ und eines hohen Ver»standes-
^.xu. Djx Urieerehtmen befinden sich meistens vergnügt/ und ist der Adelnoch ziemlich wohlhabig. D e Aufflag/ welche der König auff ein jeglichesEchiff/das durch den Sund vorbey .'ciufft welche gemeiniglich inzehen vortau-send besteht" aeleger/ ist der aller beste und reichste Theil seines Einkommens.Die Schweden warm vor dem Krieg der sich zwischen beyden Cwnenim Jahr2674. angezündet/von solchem Zoll befreyet gewesen/ sie müßen aber wegendieser Best yu. g aus gehorsamst r Unterlhänigkcet vor Kronmburg/ welchesein Schloß ist wo'elbst die Bahnen bemcldeten Zoll einzunehmen pflegen/ a!,Mit die Seegel chrcr Schiffe streichen lassen-
Der Ad?l in dem Königreich ist ziemlicher mästen zum Krieg geneigt/und hat niemaln aus der Kriegerischen Art der alten Cimbern/Tmkoncn undVandalen geschlagen/welche wegen ihrer vor diesem gethanen HcldmmüthigcnEroberungen beyjederman eine grosse Furcht und Schrecken eingejagt; Dasbewehrte Lanvvolck wird gemeiniglich beschuldiget/ daß es zum Krieg nicht fä-hig/ und dem Befehl ihrer Oberhäupter niemahln Genügen leisten will; wo-her auch meistens dasjenige Unglück entstamm/welches das Königreich zu un-serm Zeiten betroffen/ und den König LHMmnum v. gezwungen / bey seinenBenachbarten wieder die Schweden Hülste zu suchen; durch welches Mitteler in dem letztern Kriegs-Tumult einen The'l von Schonen wieder unter seineGewalt gebracht/welchen er aber hernach wieder abtreten müssen/und An. 1676.i677.zwey See-Treffen gewonnen/wiewohl die Dänen Anno 1676. bey fun-den mSchonm/und 1677. beyLandskron von denen Schweden aus dem Fel-de geschlagen worden.
. Der GSyen-Di'ettst ist der Dänen erste Religion gewesen; nachdemaber d er König in Dannemarck Tncuz 1. Lstr. 82,6. zu dem ChristlichenGlauben getreten/so ist das Hcydenthum nach und nach vertilget worden. Imr in Dännemarck und Norwegen dikEvam
gmsch iutheri'che R-ligion öffentlich in diesin Landen predim und fein Sohn^ Anno -557. die Römisch-Catholische Vischöst- aus
nachdem er sich vorber zu der Evangelischen Religion bekennet
^llg'kr^t^ard auch von dem Evangelischen ibcvwZo, o. Job. iZuzenhie-
Dieses