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2 (1856) Urkunden der fränkischen Linie : 1235 - 1332
Entstehung
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VORWORT.

Der erste Band der Monmnenta Zollerana umfasste, ausser den ältestenUrkunden des gemeinsamen Zollerstammes, die der Schwäbischen Linie; in demgegenwärtigen Bande wird an die mit Nr. CLX. des vorhergehenden bei demNormaljahre 1235 abgebrochene Urkundenreihe der Fränkischen Linie der Er-lauchten Hohenzollern von Neuem angeknüpft, um in diesem und den nächst-folgenden Bänden ohne Unterbrechung bis zu dem gesteckten Ziele, d.h. bis zuder im Jahre 1417 erfolgten Königlichen Belehnung des Burggrafen Friedrich VI.von Nürnberg mit der Kur Brandenburg, fortgeführt zu werden.

Seit Beginn des Erscheinens dieses Urkundenwerkes sind nicht nur aufdem Felde deutscher Quellenforschung überhaupt, sondern auch speciell aufBurggräflichem Gebiete ausserordentliche Fortschritte gemacht worden. Bei dendeutschen Alterthumsvereinen, zumal den Fränkischen, zeigt sich in den letzt-verflossenen Jahren eine ungemeine Regsamkeit, welche in dem aufblühendenG ermanischen Museum ihre geistige Triebfeder und ihren materiellen Einigungs-punkt findet. Die Centraiarchive und Akademien zu Wien und München fahrenin rühmlichem Wetteifer fort, ihre Quellen zu Tage zu fördern; als eine beson-ders erfreuliche Erscheinung muss es aber begrüsst werden, dass durch Rieclershohes Verdienst dem Ilohenzollerischen Stammbaum in dem Schoosse der Aka-demie zu Berlin eine Pflanz- und Pflegestätte bereitet wurde.

Ein Blick auf den Inhalt des vorliegenden zweiten Bandes zeigt, dass fastalle Deutschen Archive einen Beitrag zu dieser Sammlung geliefert haben,die bei Weitem überwiegende Mehrzahl von Urkunden aber dem Schatze desKöniglich Bayrischen Reichsarchiv es entlehnt wurde, und gebietet es daher diePflicht, hier vor Allem den Ausdruck des Dankes zu beurkunden, für die so

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