bereu ißribilegiett, welche elftere bon faiferu ermatten, ift nur eines bc«faunt (f. unten).
Gmblid; angenommen, bie SBurg ber nachmaligen bßfatjgrafeit bonBübingen feie etjebem eine ißfatj gewefett, 51t welcher ber 9teicl;SforftSchktbnd) gehörte x ), fo tonnte bicfeS S5erl)ättni^, sufammengenomutenbamit, baf? bie ©rafen bon Bübingen festeren 31t 2et)en trugen, unbbas mädftigfte ©rafenfjauS in Schwaben waren, ben ©runb jur lieber«tragung ber ^fatjgrafenwürbe auf iljre gantilie abgegeben Ijaben. $)afj{'eine 9bitfgeicf;nung befannt ift, tt ad; wetdfer eilt .flötttg ober ffaifer fid)in bent ©Stoffe Bübingen einmal aufgehalten, ift lein abfoluter ©egett»beweis, ba folc^e Slufentljalte nur bann aufgezeichnet worbeit finb, wennjugleid; etwas SenterlenSWertljeS borgefallen ift, ber Äaifer eine UrfuubeauSgefteflt hat u. bgl.
Qu fo fern bie töniglidfe 23urg, fo gut wie bie gräfliche, auf ben $utt»bamenten eines römifd;en fiaftells erbaut worben fein tonnte, fd;lief?t bieSinnahme ber borftehenben 91nfid;t bie in beut borhergehenben ißara*grabhen aufgeteilte SSermuthuug nicht aus.
§ 5.
3t u n b f cf; a u.
(Stellen wir uns nun, um uns auf bent Sd;auf.Vlahe, auf welchemfidj unfere @cfcf>icf)te bewegen wirb, 31t orientiren, auf eine 3inttc ksSchloffeS. ©egen Sübweften, Sieben unb Siiboften geWanbt, falltunfer Singe 3imäd;ft auf baS ziemlich breite SEhat beS Stedars, ber beif(ad;em ©eftabe in unbebentenber Stiefc unb 33reite baffelbe wenigftens3«r ^älfte bott Stottenburg abwärts in faft gcraber Sittie unb ziemlichraffen Sattfs burchfliefft, uitb bott ber „©binburg" au ben guj; beril;tt littlS begteitenben oben befdfriebeueu tpiigelreihe beffutlt, Währenb einaltes SSett beffelben mehr itt ber SStitte beS 3ih n ^^ beutlid) berfolgtwerben tann 2 ). Qubeffctt tmtf; ber Stedar nach ber SSefchreibung, bieber SlttonhmuS Sßeingart. bon bent Hergang ber ^Belagerung ber S)ttvgStübingen im Qaljr 1164 gibt, fcf;0tt bamatS hak atn 3'ujie berfelbetthittgefloffen feitt.
1) Bei ber fo 31t fagett etwa« eycentrifdfen Sage ber Burg ju bent Äent berTübinger ©raffdfaft (fielfe mtteit) fd>eint ber ©dföitbucb in Betreff ber 2Baf)t be«gräflichen ©itje« ein 2Jiotnettt ausgeübt 31t hüben.
2) SDarattf besiegen fid; aitd> toiele alte Qelgbeseicbnitngeu, 3.®. 1429 „3 ntor«gen aefher« baiffettt bie Waffrfurd;" (Äild;terger SWartung).