©efcfymntf bcS gürften taffett annehmen, bafs fotd;e fwfbttrgett ttidft ab=gefc^toffeit, etwa im ®idid)t beS SBatbeS, fonbern in fdfötter freier ®e-genb, in ber Stahe iitcnfd/tid)er SBo^nfjlä^e erbaut waren, ohne gerabeeine auögegeic^nete fefte Sage gu t;a6en, ba fie itt alten Reiten meiftnid)t befonberö befeftigt waren.
£>iej; auf bic Sage beS ©d;toffe3 Bübingen gu bein 9teid)swatb©cböitbud) angewanbt, faßt bie Sinna^me nicht gang uttwahrfdjeinticherflehten, baffetbe möchte, che es @i£ ber ©rafen Bon Bübingen ge»werben, eine tönigtiebe 33urg, ein ißatatium geWefen fein, baS, als berSteichSforft an baS fpeiter nad; Bübingen benannte ©rafentjauS als Sehenübergegangen, was urfunbfid; 1007 bereits ber galt War x ), mit in beffett33efifS fatn.
®iefe Stnna^me wirb bitrd) fotgenbe SSer^attniffe Weiter unterftülgt.gür'S Srfte: es führte im Mittelalter burd; ben ©diöitbud) eine(Straße an ben Sttjein („via Rheni," ©tiftuttgS=Urlaube beS flofterS©ebenljaufett 1191, f. unten); eine anbere bei ©uttftein uub Oteufteit(im 2(mmertfja{) Borbeif iit;renbe ©trafje Ijtejg f ö n i g 3= (St e i d; S=) © t r a jj e s ),Wae beweist, bap bie fönige itnb faifer auf ihren Steifen burd; baSSteid; bie Umgcgenb bes heutigen Bübingens uub beit ©cfjönbitcf) be=rührten.
giir'S Zweite: ©d;önbud> ober wenigftenS ber Sitbbaitn infcentfelben erfd;eint nod; in fpateren 3eitctt a(S 3"3ehör gu ber 33urg©übingett, obgteid; beibe, nach tängft erfolgter Stbt^eituug, ©igeuthumgWeier ocrfd)iebener Siitiett waren 3 ).
©ine befonberc Söegiehuttg ber ehemaligen Sitrg gu ber ißfatggraf*fcf;aft unferer Familie ergibt fid; and) aus ber Urfunbe f. SubWigS Bonbem Saljr 1331. Sit berfetben beftättigt biefer alte bie „frefmuge, Sted;t,©re, uug, alt Bnb gutt gemonhait, bie (bie ißfatggrafen) Bon faifernuub fönigen gehabt haben, Situ alten ihren ©tätteu unb giiettern, bieburd; 3ted;t Bub Bon alter gu Srer ^falggraitefc^afft gehören fot=ten, Bitb foitnbcrtid; ber Borgenanten ©tatt gu £uwittgen."®ie ©tabt aber war aus ber 93urg hcrBorgeWad;feit, uub Bon befon*
1) ©iebe unten bei biefem 3af)t\
2) Gilstein, „agrum, qui adiacet regie vie." Cod. Hirs. p. 85- ©ieljeaneb unten gjfatggräftiSbe Urtunben.
3) ©ielje unten ben tßertauf bet Surg unb ©tabt £tt6tngen unb be« ©djön*6u<h«.