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®afs Bei Bübingen fcf;ojt in feljr früher ,geit eine 33rücfe über bendtecfar führte, ift iit 33ctrad)t ber alten Straffenjüge, bie in ber 9?äljeborbeigieitgeit, wol)l aufjer ^Weifet, nnb jwar B?öd;ft wahrfd^einlid)an berfelbett «Stelle, an ber fiel; bie jetzige int Cvafyr 1489 erBaitte be»finbet, eine halbe 23iertelftunbe unterhalb bcS Sd((offe8. (Sin Uebergattgweiter ober* ober unterhalb bjätte anf ben betriebenen ^ügeljug ge»führt, wäljrenb er an ber je^igen Stelle ber ©infattlung beS 23ergeSjwifdfen bem Schloff» unb Defterberg gegenüber liegt. 23ott einer 92e<far=briiefe nnb einem 91e(fartljer bei Bübingen Itaben wir nrlunblic^e 21tt»gaben ans ben fahren 1283, 1414, 1468, 1469, 1470, 1484.
3tt bem Dtecfarthale erbliefen Wir bie Srtfdfaften &' il d)b erg 1 ), 33 üb? 1,Äiebingett. 21uf ber regten Seite bcS SfyatcS jie^t fidf ein walbigerlöergritefen ben ber SBeilerbitrg (einer Sergiuse, bie einft einen Sifeber ©rafett bon Röhenberg trug), eine Stitnbe fitblid; bon Diottenburg,bis über baS 'Dorf ®ird;entellin8fnrt, lV2@tunbe unterhalb Sübingett l;in.Diu ben itörblid/ctt 2lbhattg biefeö S3ergrtidenS lehnen fich bie ^Dörfer333eil^eim 2 ) uttb©erenbittgen; in feiner füblidfenSrftrecfung, nament»tidf im 9?iiden ber genannten ©örfer bilbet er ein Kleines Sßalbgebirge(IRammertWalb genannt) mit eiitjelnen nid;t mtbebeittenben §öh e *fünften 3 ), unb läuft in bie 23 er ebene ber fd;Wäbifd;en 211b in ber Sticlf»tung bon 23obelöIfaufen, Ofterbingen, ©ufflingeu, Söanfheimunb Äitft er hingen ans.
(Sin unbebeutenbeS glüffchen burdfbridft ben walbigen Stüden, uttbftellt eine natürlidfe 23erbinbung beS 9tedartl)aleS mit bem Sßalle ber211b her. @8 ift bieff bie Steinlach, ehebent Steinad; 4 ) genannt, bieim 2tngefid)t beS St^loffeS Rolfen »Sübingett in baS offene Stedarthalheraustritt, baS hier burd; biefe 21nSmünbung an 23reite etwas gewinnt.
1) ©Dentals ber @i(j be« alten StittergefPeibt« ber ©Ringer, nun ber grei*berrtt oon Seffitt, Welche bem Serfaffer ba« anltrtunben aus bem bierjebuten 3fabr*bunbert reiche 2trd)tb be« genannten ©efPecbt« bereitwillig geöffnet baben.
2) Offenbar im 3uf<mtmenbang mit bem atten Sauf beS Stedar« finbet manin Urlunben „SBitan am Stedar."
3) 1400—1600 ftarifer gujj über bem SJteere.
4) @o nod) in Urfunbeit be« fünfjebnteit unb fepebitten 3abrbunbert«. ©inttoeb fdjwäcbere« gtüfjcben, ber SEbalbacb, gellt eine fütjere Skrbinbung be« Stedartbat«bei Kiebingen mit bem Pateau bei Oujfttngen unb Dfterbingeit b«- ©ine iwnSSurmtingen berfübrenbe alte ©trage, weiche bie jetzige im Stedartbate ftdj b"t-jiebeube reebtwinffieb burebfebneibet, fübrt in ber Stäbe be« obigen glühen« aufba« genannte Pateau.