©a »mv baS ©rafenhauS Bübingen Itt faft ununterbrochener 9iei!jcbis itt baS jeljnte 3a^uitbevt juriicfführen föntten, itt biefes Sahrljun*bevt aber ber »Bau vieler §erren=»Burgen fällt, baS Castrum Twingia(©«Bingen) urfuttblich int eilften Stoljrljunbert als feljr fefte »Burg bor*fommt, fo fömten »vir ben »Bau berfelben ohne ülnftanb tu baS sehnte3aljrljintbert, »oo nirf;t »netter juvücf berfe^ett, um »reiche 3eit »vol)l ttoc^bebeuteitbe röintfd)e »Bauten, bic au attberu Orten bem gahtt B evbis auf ben heutigen ©ag getrost fjabett, borljattbett feitt tonnten.
§ 4.
Stubere Stnficbt über bie ttrüng(tci^e, bejtnng81»etfe frühere 93e-fHmmuitg ber »Burg Bübingen, epe fie @ip be« fpater bamad) Be*nannten ©rafenbaufe« mar.
Olftte bie im borljergefyenben »Paragraphen erörterte, ibietbopl nurals niept gerabejtt 3U berinerfenbe »Bermuthung umjuftofjett, täjjt fiep noebeine jtneite in »Betreff beS UrfprungS uitb ber früheren »Beftimmung ber»Burg ©üBingen auffteßen. Stuf biefelbe leiten bie ehemaligen »Behält*niffe beS nahen @ cf; önbtt d;»o a 1 b eS 1 ). ©erfelBe toar, tnie aus bietenUrfunben unferer ©cfc^id;te ben bem jtbölften bis bierjehnten 3ahrhutt~berf h era ^ he^ergeht, eilt 9leichSforft 2 ), ein Sehen, baS bie »ßfalj«grafen bott Bübingen bott beut 9ieid;e trugen. @S ift befannt, bafffeffon bie frättfifcüeti JJöttige, häufig groffe Siebhaber ber 3agb, auSge»behüte »Bätber eingeforftet, b. h- ben Söilbbantt baritt eingeführt,unb auf ihren 9ieifett im 9ieid)e umher fid; in fetten ©egenben beSOagenS tbegett öfters aufgehalten hüben, ©iejf erforberte aber jur Stuf*nähme beS §errfcherS unb beffett ©efolge ein (Schloff 3 ), eine »Pfalj.®ie »Befriebigttng ber »Bebiirfniffe ber föttiglid;en Hofhaltung, fo »bie ber
1) ®effen Sage mtb ©rftrectung, f. unten § 5.
2) 33on anbent tönigt. gorften an unb in ben ©renjen beS beutigen ffiönigr.SBitrtemBerg bat mau fotgenbe Stetigen: ein fonigt. Sannforji um SBimbfen unter$. Otto III. (988). ®er SSirgunbmatb (in ben OBer'ämtern Slaten, ©llmaitgen,Sraitsbeim, ©ailborf) unter ß. ßeinrid) II. (1024). ©in SBilbbanu Bei Sturr«barb unb §alt unter Ä. Sboitrab II. (1027). ®iefelben mürben in ben BeigelegtenHabren an SBi«tbiimer unb $'öfler »ergabt.
3) S5on einem foteben fatferlic^en (3fagb=) ©cljlofj in ber Stäbe eine« Salbe«in ben ©egenbeit ber SJturr giBt fotgenbe ©teile einer — toietteie^t aber mtäcbten —Urtuitbe $. SubtoigS 8:17 fiuube: „In nemore prope Castrum nostre proprietatisquod vulgo Hunemburg dicitur, iuxta rivum qui Murra vocatur." 2B. Url.»®ndj.