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Schulenburg im I. 1204 gegen 2000 Mark Silbers ver-pfändet, dessen Bruder Albrecht im I. 1214 an der VigilieUartini Lpiso. aber an die von der Schulenlmrg für 7000Mark erblich verkaust habe.') — Woher Bekmann die Nach-richt genommen, sagt er nicht, und obgleich sie durch die An-führung eines Datums ein diplomatisches Ansehen gewinnt,so ist sie dennoch falsch. Leider hat Danneil in seiner Ge-schichte des Geschlechts der von Schulenburg Thl. I. S. 206 f.die Bekmannsche Nachricht als historisch aufgenommen, undmeint: weitere Nachrichten fehlten bis zum Jahre 1340. Wirhaben oben gesehen, daß dem nicht so ist. — Das SchloßBetzendorf hat Ritter Droiseke sehr wahrscheinlich um 1294erhalten, als er Vasall der Ottonischen Linie wurde. Vorherwar er Vasall der Johanneischen Linie, und kann als solcherdas Schloß Betzendorf nicht besessen haben. Im I. 1315ist es urkundlich im Besitze der v. Kröcher, ob im erblichenoder im Pfandbesitze, bleibt ungewiß. Wahrscheinlich war esnur ein Psandbesitz, und mit Waldcmars Tode oder vielmehrmit der Verheirathung seiner Wittwe an den Herzog Ottovon Braunschweig scheint dieser letztere das Schloß von denv. Kröcher eingelöset zu haben, also etwa im I. 1320, denn1322 ist es nicht mehr in ihrem Besitz, weil sie es nicht mehrals ihr Schloß aufführen und zum Kriege anbieten. Siehaben es also nur zwischen 1294 und 1320 besessen.
Das Schloß Betzendorf hat der Herzog Otto vielleichteinstweilen als ein landesherrliches Schloß selber behalten,vielleicht aber auch anderweitig verpfändet. Erst 1340 erhal-ten es die von der Schulenburg pfandweise vom Herzog Ottovon Braunschweig, und weil ein Krieg mit dem MarkgrafenLudwig von Brandenburg drohete, auszubrechen, machten siesich anheischig, mit ihrem Schlosse Betzendorf dem Markgrafen
1) Bekmann Beschreib, d. Churm. Brandend. Thl. V. B. I. K. 9. 94.