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ser Lehnstücke wieder beliehen, und es wurden solche auch derGemahlin des jüngsten zur Leibzucht wieder verschrieben imI. 1464.') Woraus diese Nachrichten für diese Gruppe sichgründen, ist nicht zu ermitteln, da das Magdeburger Provin-zialarchiv nichts über sie enthält.
X- N
Die Zahl der Familienglieder, welche wir von der älte-sten Zeit bis gegen das Ende des fünfzehnten Jahrhundertskennen, ist nicht groß, und jedenfalls kleiner, als man es hätteerwarten sollen. Während der Zeit der letzten anhaltschenMarkgrafen in der Mark Brandenburg erhob sie sich zu einemseltenen Glänze, vorzugsweise durch die Talente eines ihrerMitglieder, der nach dem Markgrafen der mächtigste und ein-flußreichste Mann des Landes geworden war. Die Familiehatte sich den schloßgesessenen Edeln beigesellt, und war ansdem Wege, sich ein großes Vermögen zu erwerben. WäreMarkgraf Waldemar nicht so früh von dem Schauplatze sei-ner Thätigkeit abgetreten, so wäre diese Familie auf langeZeit eine der mächtigsten in der Mark geblieben. Aber alldies Glück, diese Größe, diese Hoffnungen zertrümmerten mitdem unerwarteten Aufhören der Waldemarschen Regierung,und zunächst konnte es nur das Bestreben der Familie sein,aus dem großen Schiffbruche so viele Trümmer zu retten, alsmöglich. Ohne Zweifel hat sie dennoch viel dabei verloren,und in der Priegnitz nicht wieder erhalten, was sie in derAltmark aufzugeben genöthigt war. In den darauf folgendenpolitischen Wirren, die wegen der Regierungsnachfolge in derMark entstanden, müssen sie allerdings ihrer Lehnspflicht ge-nügt haben; allein sie scheinen es sich zum Grundsatz gemacht
t) v. Jedltz Adelslericou III. 178. 179.