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und von 29 Hufen Bede und Dienst. Die Einkünfte wer-den speciell angegeben. Ferner zu Kyritz die Pacht von 15Stadthufen, außerdem noch von drei Hufen daselbst, nebst an-deren Einkünften.')
Es war dies nur eine Lehnserneuerung. Allein es müs-sen inzwischen schlimme Zeiten über diese Gegend gekommensein, denn wie der Lehnbrief zeigt, lagen die meisten Be-sitzungen der Herrn von Kröcher wüst, wodurch, ist unbekannt.Eine bloße Feuersbrunst erklärt die Sache nicht, von einemKriege ist nichts bekannt, und es bleibt fast nur eine Fehdeübrig. Mit Stcllentin beginnen wir eine neue Linie.
25. Lippold
oder Leopold. Er war der Bruder Stellentins, muß aber imI. 1472 schon todt gewesen sein. Wir kennen ihn nur durchden Verkauf des Dorfes Schönermark an das Domstift Havel-berg, den er im I. 1438 mit seinem Bruder Stellentin ge-meinschaftlich vornahm, und aus der oben erwähnten Lehns-registratur von 1441, wo er zum letztenmale erwähnt ist.Auch er begründete eine neue Linie.
26. Tietke.
Am 39. August 1491 belehnte Bischof Busse von Havel-berg den Arnd Jkendorp und seine Erben zum Mannlchn mitdem Hose, welchen der alte Tietke von Kröchern, sceliger, zuLentzke besessen hat, mit der Fischerei auf dem Rhine, undmit dem dritten Theile an dem Holze der von Kröchern, nachBrünne hin gelegen, mit Diensten, Gerichten, Pächtcn, Pflich-ten und Unpflichten, Zehend und Rauchhuhn, wie der vonKröchern solches gehabt. — Offenbar war Tietke erst kurze
1) kivliel vo<Z. I. Hptthl. III. 471.
2) A. a. O. VII. 101.