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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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266 Des vierdten Vuche Lap. XI,.

worinnen die Gcheimnüssen unserer Christlichen Religion vorgestellet worden,unbeichädiget gelassen. Angleichen haben sie auch die Wappen der Ordens»Ritter, so an den Wanden der Häuser und Vestungen stehen, nicht abge»rissen , und belustigen sich die Türcken mit deren Anschauung , wodurch siedas Andencken ihrer Eroberung erneuren. Der Umfang der Stadt ist sehr vest,und mit vielem Geschütz versehen, ingleichen auch die zwey Schlösser, nemlichdas zum H.Engel, und daszu St.Ermus. Sie hat drey Thore, eines ge»gen dem Meer, und die zwey andere nach dem Land zu: Es sind auch alldazween Hasen, einer si r die grossen Schiffe, welcher nicht allerdings sicher ist,und der andere für die Galeen, allwo dieselbe wohl verwahret sind. Die Tür»eben haben stets eine lllguaclre Schiffe zu Kbvcb;, worüber ein Beeg zu comman.tbren hat, welcher gegen die Christliche Corsaren streiffen last.

Nachdem diese Stadt unter vieierley Herrsthasst gewesen , hat sie derKayser Lmanuel in Onenr denen Ordens»Rittern von St.Aerusalem, nachdemsie aus dem heiligen Land sind vertrieben worden, überlassen, wiewohl sichdieInwohner an des Kaysers Verwilligung nicht gekehrct, sondern es hat derselbemit Gewalt der Waffen sie darzu zwingen müssen. Diese Ritter hoben dieselbetresslichbevcstiget, undi44-4.widerdenSultaninEgyptenrühmlichver»thadiget. In, Jahr -480. unter der Regierung Mabomets des zweyten, batsie eine drey monatliche Belagerung, durch die Tapffcrkeit und gute Anstalt desGroß »Meisters ^ubullon aufgestanden. 1; -.2. aber, ist sie, nach un»glücklichem durch den Groß» Meister der Insu! Adam gethanen Widerstand,durch Treulosigkeit eines Ritters, ^mursr - 5olunsn dem zweyten in die Händegerathen.

III.

^»7 Von dem Zustand und Beschaffenheit der Jnsul

Rhodis.

^^Jese Ansul hat einen grossen Weinwachs, ingleichen gibt es auch viel,-^/Honig , Wachs, und Seiffen darinn, und werden viel Zeuge vonSchamlot und Teppichen daselbst gen,acht. So hat es auch gute Wcydedarinnen, und wachsen allda ausbündig gute Oliven , Citronen , und Po»merantzen. An der Küsten hat es wenig sichere Hafen, aber viel gute Rhe»den ; dann es hat nicht weit vom Land viel gefahrliche Klippen, wodurch dieAlten bewogen worden sind, bey dem Einlauff in den Hafen zu Rhodis ei»nen oder grosses ungeheures Bild, welches die Sonne abbil»

dete, auffzurichten. Selbiges war von Ertz , und von einem, Nahmens

Ldar»,