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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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Vdck döttött 'Jnsuln beS ^rcbipelzzi bey AffM. »65

denen aber fetziger Zeit nur gemeine Flecken worden sind, ausgenommen dieHaupt»Stadt Kbo^ix, von welcher wir hernach reden wollen. Die Flecken

sind, filcrvo, dinclo, Vstica. Luc^via, Scc.

t.in-io ist das Vaterland des berühmten Bildhauers (^rez, welcher dendOl.c)55i^ gemacht, von deme so viel Sagens ist, und von welchem wir aufden folgenden Blattern reden wollen.

2. Um diese Insul «<b<>ck5 herum liegen die Jnsuln 5imicz.dzrcln. und etliche Klipp n.

Die gröste unter den beyde«'. Jnsuln von 5imiez ward vor alten Zeiten8ymc genannt ; und sil d alle beyde von dem vesten Land des bg»lolien durch ei»neu kleinen Eanal von einander abgesondert. Es wach'et sehr herrlicher Weindarinnen, wormitdieEinwobner einiges Getverb treiben ; Es sind auch einegrosse Menge wilder Geisse allda zu finden.

4. Die Insul Lsrclii ist vor Alters db.ilciz, oder Lb-ilce genennet wor»den, undobwoblen dieselbe saft gar wüst und öde lieget, so gibt es doch sehr vielwilde Feigen darinnen.

s. Tie Insul ldimonjA betreffend, so ist dieselbe von niemand bewohnet,undnichts alsEaninichen darinnen anzutreffen; man kan aber aus einigem alten Ge»lmuer wohl abnehme««, daß sie ehedessen in großem Ansehen müsse gewesen seyn.

II.

Von der Stadt Rhodis.

Feie Stadt ist eine von den vortrefflichste«?, und i«; vollem Flor stehenden'Stadren in Asia, und eine langeZeit eine ^.epubllcgeivesen, u««d damahlshabe«« sich die Eu wobncr zur See i«? großes Ansehen gebracht, undzu denenVeränderungen der Griechen und Römer Ursach und Anlaß gegeben. Sosind auch die ducken und freye Künste daselbstin vollem Schwang gegangen.

Sie ist zum Theil auf einer Höhe, zum Theil aber aufeincm abhängen»den Hügel gelegen. JhreEassensind breit undgerad, und mit kleinen Steinengepsiastert. Mitten in der Grölten hat es eine Reybe von Marmelstein, welchesich von einem Ende des Masters bis zum andern erstrecket. Es sind auch in die»ser Gassen die Herbergen oder Zimmer der Ordens»Ritter St.Jcrusalem unddes GroffMeisters Pallast, welcher sehr wohl im Bau erhalten wird, obwoh»len niemand darinnen wohnet, zu sehen, und sind wenig Hauser, die keine Vor»schöpffe haben, welche so breit sind, daß sie von einer Seiten der Gassen biszuder andern reichen, darunter man sich für der Sonne verbergen kan. Die St.Jobannes»K>rch, welche sehr zierlich gcbauet, ist zu einer ^wffueen gemacht,jedoch haben die Türcken an dein vordersten Theil derselben die Abbildungen,Anderer Theil. Ll wor»