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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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Des vierdtm Buchs Hap. xii.

tiö.L. c. zi.

Ls/t«/«.

^ 8. ^

bekannt, und nicht ein einiger Inwohner, der nicht von ihme zu reden wissenfolte. Sie geben für, daß derselbe in dem Flecken ^nunaro; seye gebohrenworden, und weisen ein altes, in einen Felsen am Ufer des Meeres gehauenesöwnumcnr oder Gedenckmahl, welches sie die Schul des »umeri nennen.

Die Jnsul wird von den Christen unter der ^mhonrät und Bothmäs»pgkeit desTürcken, so sich Anno i;66. derselben bemächtiget, und die Her»tzogen, welche von Genua gebürtig gewesen, daraus vertrieben hat, beherrschet.

III.

liegen.

Von denen Jnsuln k'lapa und I'lara ?icol3.

sigen Niedergang diestr Jnsul, sind die Jnsuln ?t-irz und l'tar-lplcok,oder ^nrixlw,r2 gelegen, welche aber wegen der tllol ks i en wüst und öde

§. 4»

Von der Jnsul und denen beylegenden Jn-

suln ^Aaronili. k'ermaco, oder z IVlancirsu,

und

i.

e?^Je Jnsul 5zmoz, welche bey denen Men sehr berühmt gewesen ist,hatvorzeiten vielerlei) Nahmen gehabt, worunter die vornehmsten sind,I^rrkeiür, tlrcjzksviü, und 8->mc>5, welchen letztern sie bis auf

den heutigen Hag behalt. Sie war der Göttin ^uno gewidmet, welche vsrAlters eine Bild» Säule von sehr köstlichem Marmel, und einen schönenTempel, davon noch einiges altes Gemäuer zu sehen, allda gehabt. Siedes i'NiiolopNi I^rtizgur^, der 5amis, und des glückseeligen l'oss-craüz Vaterland gewesen.

Es Hai zween überaus hohe Berge, einer keian-lale, und der andereZ^oice genannt. wie auch snsses Wasser die Menge, insonderheit nahe beyder Küsten, darinnen. Die Stadt 5amo!. welche dieser Jnsul den Nahmengegeben hat, ist ziemlich volckreich, und haben die Griechen einen Ertz»schoff allda. Man siehet allda längs dem Meer alte eingefallene Gebäude,und sonderlich die Überbleibsel eil-.es Zeuahauses , welches dem Ansehen nachsehr prachtig gewest ist.

Diejenige, welche um diese J nsul schiffen, sehen vielmahl bey der NachtHeuerflammen, und feurige Dünste auffsteigen, welche insgemein Irrwische

genennet