Von der Türckey üt Asm. 245
49. Der Glocken-Thurn.
50. Der Griechen Kirch.
51. Gemach des Pförtners der Coprcn.
f i. Der Stein der Salbung.
;;. Grabstätte vieler Könige, und Königinnen zu Jerusalem.
5 4. Der Stuhl des Patriarchen von HlexanNia.
5Grosser Altar der Griechen.
;6. Der Chorder Catholischen.
^ 7. Der Stuhl des Patriarchen von Antiochia.
^ 8. Der Sitz des Patriarchen von Rom.
Der Chor der Griechen.
60. Das Mittel der Welt, oder der Mittel-Punct der Erden, nach derJuden Meynung.
61. Die Capell des Engels.
6i. Das Grab unsers Heylandes JEsu Christi.
Die Grösse Hes Heil. Grabes ist sieben Spannen lang, und vstrdthalbSpannen breit. "
Num. VII.
Von dem Zustand in
e?XJescs Land hat eine cempenrte Lussr, nichts destoweniger ist dieselbe,^/an etlichen Orren von wegen der Moraste, und Dünste, worvon die - lAuslander gemeiniglich den Schnuppen, und Haupt-Flusse bekommen, nichtzuni gesundesten. Das Erdreich daselbst ist von Natur gut, insonderheit wo ^ ^cs eben ist, allwo das Feld sctt und sehr bequem ist, Korn und anderes Geträy» 5-77-de hervor zu bringen, so daß es fast ungcbauet darauf wachset. Es gibt auchdaselbst einige Sand-Berge, und sündigte Oerrer, welche wegen der Nach-lässigkeit der Inwohner des Landes, und Trägheit der Türcken gantz eingebauetliegen; dahero cs dann kommt, daß die viötual-en daselbst übel zu bekommen,und sehr theuer sind.
Diese Völcker sind itziger Zeit unbeständig, leichtsinnig, und insgesamtseit der Zeit, da sie unter dem Türkischen Joch seuffzen, armselige Leute. Sietragen lange Bärte, und lassen ihnen das Haar aufdem Kopssabscheren. BisMohren, so im Lande gebohren, sind wie die Türcken gebildet; die Aevmereaber tragen über dasHembd ein Kleid, so sie 6aba nennen, welches ihnen bisaii die Dicke der Waden gebet, und offtcrmahls keine Ermel hat. Die Chri-sten, ob sie schon reich sind, kleiden sich aufTürckische Art, und tragen nur ei-nen schlechten gefutterten wölienen Rock, mit doppelten Ermeln, der ihnen bis
Hh ) an