, z z, Des Vl'erdtm Nuchs dsp. IX.
inne ein Perftanischer Louveracu,-ist. Bey dieser Ansul ist die herrliche Per»len»Fischerey, weiche jährlich von dem P>lic> biö zum5cprember vonmebralszoso. Schiffiein geschehet. Die Perlen» Fischer sind mehrentheils Araber,welche so wohl dem Konige von Persien, als dem Fürsten, unter welchem sie sie»hen, Tribut geben. 5 .)Xilckmilcb.eine fruchtbare Jnsul drey Meilen vone-mmeron > darauf allerley Früchte, Citronen, Pomerantzen, Granaten,Pfirsichen, Mandeln, Weintrauben und Aepsel wachsen, weiche mehren,theils nach gefnhret werden. 6.) I.ecbz. 7.) LarZ2. 8.) IMane.
9.)eo^uc. io.)c;og-i, sind Anfuln der Gegend.
X I. ?zrlilt-n, eineanschnlicheProvintz, worinne dieses zu mercken:5cbica8 oder 5irsz dieHaupt»Sradt des Landes, ist eine der besten inPersien. Sie ist hiebevor viel grösser gewesen, wie an denen verfallenen Mau.ren, Pforten und alten Gewölben abzunehmen ist. Sie lieger in einem Hbale,mit Bergen umgeben, und hat Mauren von unrerschiedenMMarmor. DieStrassen sind krumm, enge und unordentlich. Sie hat ein berühmtes (Z/-mn-lium,worinne l>rolell'ore5 ans allen ?2cuüaten üociren. * Nicht weit vondieser Stadtwar, zu des Persianischen letzten Monarchen varijdc>clc>m-nniZei.ten, die mit aller Herrlichkeit gezicrete k.ciicl->i?. Stadt der Persianischen Mo»narchen, l'crlepoliz, davon man noch heutiges Hages bey 5c lm»; prächtigekmnen zeigen will. Von dem eingefallenen Stein» Haussen desl'ickelmwzroder perlepollZ soll unten weitlaufftigere Nachricht gegeben werden.
2.) 1.2r, eine Stadt an dem Flusse l'uin.lcin in einer sandichten, dochfruchtbaren Gebend gelegen. DieMauren sind von gebackenen Steinen, mtwelchen die Walle verwahret sind. Bey der Stadt lieget ein vestes Schloß aufeinem Berge. An dem Gebürge bey diesem Schlosse wird im Monath siumovon denen Persianern ein gewisses Oel gesammlet, das sie kjumms? Xobunennen.
;.) öenllcc donzo. 4.) 8sburz. s.) I^ubcriLZN, sind Städte dlS»ses Landes.
XII. In Lbuüll-M oder dulillzn, ist 81» die vornehmste Stadt, am Flus»se ^amoirz, und wird dafür gehalten, daß der Persianische Monarcha Xerxez I.welchen viele vor den in der heiligen Schrifft bemerckten König ^ll-lveruz aus»geben, daselbst seine Hoffstatt gehabt habe- Der Ort wird lsc. 5u Hz genennet.Von einigen ist sie auch 5uüi benähmet worden.
XIII. kcl-erlzzjjcm , oder Hcüi bcir-sn. eine Landschasst in dcrGegend,wo hiebevor ein Sruck von kieüwn gewestn. Die besten Städte sind:
I.) i'-briz oder Isuriz. lac. i'-bscilium , eine grosseStadt, im flachenFelde gelegen, warehedessen dieHaupt.und ^.eliclci^-Stadtder PersianischenKönige, ehe selbige nachdem, hernach auflzpzhzn verleget worden. ZhreHauser haben nur ein Stockwerck,und sind von Ziegelsteinen gebauet. Es sind
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