Von dem Königreiche Persien. > 8»
arossen Ehren halten. Von des Königes 5cll»cb. Kb-xZeiten an, haben vielerorr'ehme Persianer sich hieher begraben lassen, und reiche Gesehenere h.cher
^Vl. 5ab!ellan oder 5.-ibiiistzn, hat die Stadt Nusih, oder Nojr zurH.nipt-Stadt. In derselben ist ein Schloß, welches das ansehnlichste in gantz'1'crsltn ist. Es wird auch hierunter das Land, und die Stadt be-
griffen, welches sonst dem grossen Klozol gehöret. hat es
,6ü. dem abgenommen.
VI!. 8i^iitsr. oder^lr^stan hat den Ort Slsianzur Haupt-Stadt. DieseStadr ist zwar klein, aber volckreich, und in einer Ebene gelegen.
vtii. Das Land 5cn^, oder5m«lj, wird von wenigen besuchet, und isteuch nicht viel bekannt, weil es fast gar öde lieget, und keinen besondern Meer-
^ ix. '^i3!c^R>derhatdieStadti'i^zur Haupt-Stadt, wel-che richt weit von dem Meer, oder, wie andere sagen, zwo Meilen davon gelegen.Eiche geben derselben die Stadt taj-ikr-m > von welcher dieProvintz ihren Nah-men bekommen hat, zur Haupt-Stadt.
X. Xermzn oderkirmzn, Zzr.Lsrm-mia, hat folgende Städte :I.) Xcl'mZn die Haupt-Stadt des Landes, lar. Xel mznia genannt.!.) (zzmmcron oder L-imron, wird von denen Persianern öenclzr ^basti,kasist, Schussel des Reiches, genennet. Diese Stadt liegt an dem Persiani-W Mer-Buken zwischen zweyen Schlössern, welche nach der alten Art bc-WMtsind. Als die Portugiesen im vorigen 5eculu den Platz inne hatten,wr die Stadt nicht gar groß. Nachdem aber Omuz von denen Persianerncrobmwvrden, ist sie tresslich gestiegen, daßnunFrantzosen, Mohren, En-gclländer und Hollander grosse Kauffmannschaffr dahin treiben. Von demMo/mkh^z/0 bis in den 5eprembel- ist hier grosse Hitze und ungesunde Lufft, da-her viele Kembde sterben. Die Holländische und Engellandische Kauff-HauserM sehr prächtig nach der See zu erbauet.
z.) Olmu;, jzr. Ormurium oder eine Ansulmit einerStadt
WcheöNahmens gegen Qamm- ron in dem Perstanischen Meer-Busen gelegen,MInsulhatte vorzeiten ihren eignen König bis 1 ros.da die Portugic-selbige eroberten, und daselbst die Vcstung Orn-uz anlegten. Weih aberuese dem Persianischen Reiche viel Verdruß machten, so machte der König^1. mir denen Engellandcrn in Ost-Indien eine und
Wm mit deren Hülffe diese Insul, Stadt und Vestung ein, liesse hernach dielmugieseii vertreiben, und die Stadt ruimwn. vcach derZeit ist sie wiederworden, und wird daselbst von denen Europaern, auch Portugiesen,5, 5 Handlung gerrieben. 4.^ ösbrcm oder , eineAnsu! in dem
lchignischen Meer-Busen, daraufdie Stadt und Castell üabalem liegen, wor-
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