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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
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Oon Oft-"Indien.

Diener, indem sie den Abgott 8ommonok-i-toclom verehren, än. 16 8;. mach»ten steh die Frantzösischen Jestüren grosse Mühe die 5ismessr mit ihrem 5^önigezum Christenthum zu bekehren, wie denn auch viele die Römische CaibollscheLehre annahmen, aber hernach auch wiederum verliessen, als der folgende-nig von 5i-m die Christen grausam verfolgete. Heutiges Tages hat das gantzeKönigreich 5>am 45 o. Frantzösische Meilen im Umfang. Die darinne gelegene,oder incosgorirte Provintzen dieses Reichssind folgende.

(i.) Das eigendliche Königreich Sism, ist ein fruchtbares und reiches Land,wo oder luciia die Haupr-Stadt des Königreiches 5iaw, U't 'idk.<.'lt ^en2

des Königes von -n ist. Sie ist von denen Portugiesen 5iam «nennet wor- «.den. Von denen Einwohnern wird sie L> ungii rda 72, benähmet, daraus 2,8. i»andere^u-li2, Jurlua und OucNa gentachek haben. LlunZg. jst 10 viel als eine 7^/,,. /.vortreffliche Stadt. I hr Aus sehen ist aufder XI.V. k-gur vorgestellet. Sieliegt auf einer runden Znsui, welche bey -iahe zwo Meilen in ihrem Umkreist Hot. ^ 0^Diese Stadt wird von dem Flusse ktenam. welches so viel als Mutter der Flüss T^i^se.se heisst, umflossen, weicher an diesem Orte sehr breit, Und so tieffist, daß erSchiffe von 4°°. Toiuien tragen ran. Dieser Fluß theilet die Stadt in simffungleiche Theile durch so viele kleine Arme ab. Das Wasser dieses Flussses ist sehr gesund, aber mit vielen grossen Crocodilcn angefüllet, welche vielmahlsdie Menschen, welche sich nicht wohl vorsehen, ausfressen.

Die Reisenden, so unlängst daselbst gewesen, berichten, daß diese Stadt 75^ , .der schönsten eine sey, welche man in Indien zu betrachten bekommen kan. Die , .Häuser daselbst sind so wunderschön , und die p->Zoclen oder Götzei^TelnpesKlöster, und übergoldete Thürne so kostbar und zierlich, daß man sich nichte, ^prächtigere einbilden kan. So sind auch die Gassen allda, wie in andern grossenStädten, theils breit, theils enge.

Im Jahr 1654. haben die Hollander daselbst ein steinern Haust, mit seinenGcwölbern, gcmtz bequemen Zimmern, und breiten Wassr-Graben auffge"bauet, also, daß man wohl sagen kan, daß es der schönsten Hausereines, so dieOssJndianische domp-iZnic in dem gantzen Orienr hat.

Des Königes Pallost stehet an dem Ufer des Flusss, und ist so weit undgroß, daß man denstlbigen für eine grosse Stadt ansehen solte. Dessen Gebau»de und alles, was daselbst anzutreffen, sind so prachtig, daß ausserhalb Chinanichtsvollkommeners zu finden ist. So kan man auch den Wall, welcher sehrhoch ist, von denen Thürnen und Pasteyen, deren sehr viel, und von einem ^s-iuicen von dleasxiliz, °I?ahme!is b>. I'boma.? Hn, 166;. erbauet worden sind^ be-streichen. Der Umkreist der Stadt hat seine Mauren, welche drey Klassiernhoch sind,und ist von hinten mit einem guten Wall,den man an vielen Orten ausSchieß»Löchern und unzahlich viel runden und viereckigten Tbürnen besireichcnkan, bevestigtt. Der Grund und Boden um die Stadt herum, infondcrbek

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