r Q!, Dos vrcrdton VucPs La^> v.
daß der Dai, c. jcderntann scben, er aber von niemand gestben werden kan. Die.fcrPrintzwird in seiner Sa»fften.von vierzchen der allcrvornebntsten, und an»schnlichstenEdelieuren an seinem Hose gelragen. Nebst seiner Leib - Luarüe hater ohne Umerlaßeine grosse Menge Leute um sich, die nimmer von ihm weichemVorher gehen seine Soldaten, auf welche eine (Molle, so von zweyen Pferden,deren Deä cn durch und durch mit Perlen gesticket sind, gezogen wird. ' ZweenEdelleute halten die Angel, zween andere gehen stets an der Seite, deren einerohne Auffhörcn einen Wehr, Wedel hin und her beweget, und der andere einenSchirm traget. Diese schöne La rolle ist für des Dairo Gemahlin, und für dieLoncudMen, aufweiche eine Reyhe schöne Caletschen, die gleichfals von zweyenPferden gezogen werden, folget. Die Caletschen sind mit einem gewissen Zeu-ge überzogen, durch welchen das Frauen-Zimmer sehen, selbiges aber von nie-mand betrachtet werden kan- Diese werden von einer grossen Menge Damenund Hoffleuten aufallen Seiten begleitet, so daß es einem Triumph ahnlich sie»bet. Z m x vi. 8-culo ward dieser Pallast bey dem innerlichen Kriege durchFeuer sehr verwüstet.
Von dem Tempel Daybuth in der Stadt Miaco.
5Z5tt?.-t27. ^^Jeser Tempel, dem die laponeter gleichfals den Nahmen Dachml? ge.c^^/ben, ist der vornehmstein der Stadtkiiacv, und einer von deki grosse-sten und schönsten in gantz Spanien. Dersclbige istviereckicht und drey Stoss.Wcrck hoch, die ihn von allen Tempeln in dieser grossen Sradt unterscheiden.
4. Die Haupt- Thür ist mit zweyen erschröcklichcn Bildern, welche mitWurff-»0-5. Splessen, damit einerdem andern zu drohen scheinet, gewaffnetsind, versehen.Von hier kommt man in den Hoff, um welchen eine Laien? gehet, so mit stei-nernen Säulen unterstützet ist. Diese Säulen sind mit durchsichtigem Glaseeingeleget, welche einen so hellen Glgntz von sich geben, daß einem das Gesichtedavon vergehet.
Die zweyte Thür, ist mit zwey steinernen Löwen gezieret, zwischen welchenman mitten hindurch gehen muß, wenn man in den Tempel kommen wil- Daserste, das einem darinnck zu Gesichte kommet, ist ein Bild, welches, ob es wohlmit denen Füssen creutzweise übereinanderfftzet, jedennoch ein wenig krumm ge.bogen ist. Die kiarerie. wovon selbiges gemachet, ist mit Gtps überzogen, undmit vergöldetem Blech beschlagen, welches, wie die Non-er oder Pfaffen sagen,wieder allerley Zufälle gut und bewähret ist. Dessen Haare sind schwach undkrauß, wie der ^»uriranicr, die Hände aber viel grösser, als ein Menschvon mittelmäffiger 5c->mr hat, jedoch aber sind sie nachdcrübrigen propomoades Leibes zu klein. Diese nZur scheinet einem Weibes-Bilde gleich zu seyn, undist ringsum mit Strahlen umgeben, unter denen sehr viel gläntzende Nßurea
porge-