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auch einen vortreffüchen Geschmack haben, insonderheit, die Feigen, Pome.rantzenund Citronen.
Die Chineser haben eine unterschiedene Farbe: Denn die gegen Mit»ternacht wohnen, sind weiß, die gegen Mitrag aber schwartzbraun. Imübri»gen siiid sie lang voll Leibes»Gestalc, und haben kleine Augen, platte oder sium»pfe und kurtze')?asen. Sie lassen, beyde Mannerund Weiber, ihre Haare langwachsen, ausgenommen diejenige, welche denen Tarrarn gantzlich unterthanigsind, und keine Freyheit behalten, welche ihnen zu Gefallen das Haupt bis auf/>.//. c. 17. einen Haarlocken, den sie von hinten hinab hangen lassen, abscheeren. Sonstlxrben sie insgemein einen sehr langen Bart. Sie sind treffliche Redner, liebendie freyen Künste, und pflegen sich heute zu Tage insonderheit aufdie Kwi-z/e,De- polmcpie und Stern»Deuccrey zu legen. In kt->rücm»cischen Wissenschaff»ssnok. ten sind sie denen Europaern noch nicht gleich kommen, aber in der Krieges»Kunstsind sie eben so gut erfahren. In KleMmrivliibu; und lpccularivischen Wissen»c. i 2. schafften werden sie von denen Europaern weit übertroffen. Hergegcn haben die». Europäer es denen Sinesern in der sibilotupüi.i Nl->6t!cs. nemlichinLcluc'sund
polirici; Noch nicht gleich gethan. Denn es ist nicht zu sagen, wie schön heutiges^Vo- Tages alles zur algemeinen Ruhe,undOrdnung unter denenMenschen,daß einesp-ff Ämctt dem andern nicht so offt beschwerlich fallet, eingerichtet ist. Es ist gewiß, daßdas grösseste Unglück der Menschen von Menschen selbst entstehet, und daß einMensch des andern Teufel ist. Wieder dieses Übel, wo anders die Vernunfftein Mitte! hat gefunden, so find gewiß die Sineser der gesundesten Vernunfftam nächsten kommen, und haben in einer so weirlauffcigen GeselWafft fastmehr ausgerichtet, als alle die Stiffter der rclixieustn Orden in ihrenkkmnVersammlungen. Man siehet einen solchen Gehorsam der Unterthanen gegendie Obern, eine solche Ehrerbietigkeit gegen die Alten, und einen fast so r-Iigi-u.len kekpeÄ der Kinder gegen die Eltern, daß selbige nur mit Worten zu beleidi»gen vor das grösseste Verbrechen-gehalten wird. Die besten Kl.ix,men von demvccorc, sind bey ihnen in solche Obtervan- gekommen, daß sich die Europaer dar»über verwundern müssen. Denn unter gleichen Personen, die einander nicht sogenau verbunden sind, werden die vorgeschriebene Pflichten der Hoffächkeit sowohl beobachtet, daß es scheinet, als wäre ihnen diese Gewohnheit gleichsamzur andern Natur geworden, die uns würcklich als was gezwungens vorkom»wen möchte. Auch die Bauren und Knechte, wenn sie einander lange nicht ge»sehen, oder Abschied nehmen, begegnen einander so freundlich, als immermehrgrosse Herren in Luropa thun können. Noch viel mehr Ehre und Liebe pflegenhie Hoffleuthe und t^nü-n-inen einander zu erweisen.
;. In allen vornehmen Städten dieses Kayserthums sind KayserlichecalleAig un.d Schulen angerichtet, worinne die Jugend in allen nützlichen Wis»Anschafften, sonderlich in der klorai oder SittemLehre, pollugue, ^lUoi-^ie
oder