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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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«4 Des VierdtsnVuchsesp.nl.

China, Nahmens eäkl.Nl, ein kluger, wohlgebildeterund TugendkiebenderHerr sey, welcher sich nach vertilgeten Rebellen die Wohlfahrt seiner Lander sehrliesse angelegen seyn. än. 1639. und l69o.haterinderStadt^ipcKeuoderdo5.bo^s durch seine Abgeordnete, unter welchen auch der Frantzösische l>. eerbiiionwar, mit denen Russischen vepurirtendie Grantz-Strittigkeiten beylegen lassen.Denn weil die Russen aus ^betten bis an die Ost - See gedrungen waren, undaufdenen Grantzen derer >jsmcbeou5. oder Oji » Tartarn einige Schantzen er»bauet hatten, so liesse der Kayser von China diejenige, welche ihm zu nahe ange»leget worden, durch seine Armee wegnehmen, und die Russen zurück treiben.Daraufwurde hernach ein Friede geschlossen, und^-n 169?. durch eine Rusii»sehe Gesandschafft nach China das gute Vernehmen zwischen denen beydenmachtigen Potentaten, dem Kayser von China, und Czaar von Nußland,voll»kommen wieder hergestellet.

§. 9.

Bon dem Wappen, und denen Ritter - Orden derKäyser von Khina.

Kayser von China haben zu einem Wappen zween Drachen. Die abk^/ten Könige der Chineser hatten die Gattung einer Krön ; Anitzo ober ha»6?«^. den die Tartarische Könige und Kayser in China, zu einem Zeichen der KönM»20. chen Würde, eine Art einer Mützen, welche einen Zirckel von Helffenbein hat.Diese Mütze spitzet sich oben durch einen goldenen Drat zu , daran zu obcrst vielePerlen hangen, worunter eine fast eines Tauben»Eyes groß ist. Diese Perlensind einig und allein das Kennzeichen der Kayserlichen Würde, und hat keineini»ger König in China, wie groß und machtig sie auch gewesen sind, sich unterstan»den, dieselbe aufihren Mutzen zu tragen, wie solches ausderxix.^urjstvor»gestellet worden.

2. Die Chinesische Kayser wählen unter ihren Unterthanen die allergelehr»teste, so man boüisz nennet, heraus, und pflegcn sie von einer Ehre>>Stuffe zuder andern zu hohen Würden zu erheben. Sie machen auch diejenige, welchedie Verwaltung über ihre Provintzien haben, zu Rittern, und nennen dieselbigeNsnüsrinz. welches soviel gesagt ist, als Ritter des Herren^ und Befehls«Haber.

5. Das Kennzeichen dieser Würde ist eine mit rother Seide gestcpte Mu-tze, mit einem Umschlag von »ermelm, oder Marther, woran ein goldenerStern von sechs Strahlen gehefftet ist. Von der Spitze dieser Mütze gehet eineFlocke von Carmesin»Seiden hervor, welche mit Gold und Silber gesticket ist,Md über die Schultern herab hanget, an der Spitze aber einen grossen goldenen

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