Von dem alten und l'yigm Asia insgemein. 9
Ma und Africa , l->t. ^l-rs paclkcum, Spanisch kl-r stel ^genannt. ?.DasTartarischs oderScythische?)teer, lsr. l^are l'arrsricum oder 5cyrbicum ge»gen Mitternacht, ist ein Theil von dem grossen Zepremrionalischen Welt»Meere. Das todte Meer, oder das Saltz-Meer, lsr. ^lsrs morcuum,oder l-scu-i ^splislcices bey ?st«Mn2.ist das kieineste, und scheidet das gelobteLand von dem wüsten Arabien. Das Wasser dieses Meeres ist schwefelicht,stinckend, so saltzig und mit einer corrostvischen Scharffe vermischet,daß manes nicht auf der Zunge leiden kan. Es wird das todte Meer genennet, weiles keine Bewegung hat, und nichts lebendiges leidet. Hier zeiget man dieGegend, wo Sodom und Gomorra untergangen stnd.
vi. In diesem Welt-Theile stnd vier -Havpt--Rell'giomn: J.)DasHeydenthum oder der Götzendienst, welcher zur Zeit der Assyrischen Mo»narchie entstanden, und noch itzo in der grossen Tartarey, 6bma> ssipomz,g-Nlo und Ost-Indien beliebet ist. Die Jüdische Religion, hat sichnach Empfahung des Gesetzes völlig angefangen, und wird noch heutiges Ta-ges in der Asiatischen Türckey, gegen Erlegung eines jahrlichen Tributs ge-duldet. f;.) Die M'ahometanisthe Religion, welche durch den Türcki-scheu Propheten ^abomec durch allerhand erdichtete Wunder-Wercke aus»gebreitet worden , ist nun über ftchs hundert Jahr alt. Der Lügen-PropstUzbomer ist iü?. Lbr. 6 zI. gestorben. Der 6ecde der öuniz oder des Omzrzfolgen die Türcken, und der K/zbü oder des ^aly-5e6te die Persianer. EinTheil der Tartarn, und viele Einwohner in des grossen ktoZulz Landen, inder Nördlichen Halb-Jnsul disseits des 6z nges. Flusses in Ost-Indien, indenen Klzlclivez, Sondischen und Moluckischen Jnsuln, stnd der^labomeca-nsschm Religion zugethan. (4.) Die Christliche Religion, hat seit derHimmelfahrt Christi in Asta noch immer ihre Liebhaber gefunden. Sie istaber heute zu Tage in Asta in unterschiedene 5e<Ken zertheilet. Die Jacobitenhaben ihren Patriarchen zu Caramit oder Amida inDiarbeckcr; die Nestorianerzu Mosul. Die Maroniten wohnen an dem Gebürge Libanon. Die Grego-rianer müssen den Vorgesetzten des Closters der heiligen Catharina auf demBerge Sinai resseÄNen. In einem Theile der grossen Tartarey haben dieRussen die Griechische Religion eingeführet. So pflegen auch die Griechenin der Türcken ihren Patriarchen zu Constantinopel zu haben. Die Römisch»Catholische Religion ist in dem vorigen und itzigen 5eculo, durch vieleN3rio5 in Ost-Indien, China, Japonia und der Türckey ausgebreitet wor-den , bey welcher mühsamen und ruhmwürdigsten Bekehrung der Heyden zuChristo viele Lehrer die Martyrer-Crone zu Lohne bekommen. Die vereinig-ten Niederlande haben die Reformirte Religion in Ost-Indien an unteWie-denen Orten einführen lassen. Im Jahr 170s. stnd, durch Vorsorge des Kö-niges ?riäenci IV. in Dannemarck, zwey Evangelisch-Lutherische Nlillonzrü.
Anderer Theil. B ziemlich