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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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zu Königsfeld, und dieselbe Familie erwarb auch im Jahre 1614den Hof zu Obermendig mit allen anklebenden Rechten vonSampson von Warsberg. Derselbe Sampson verpfändeteim Jahre 1630 den sogenannten Rh ein eck er Zehnten zu Sinzigum S00 Thaler; der Pfandbrief kam später an die Abtei Deutz,von welcher ihn im Jahre 1737 Sigismund Rudolf, Grafvon Sinzendorf, wiederum einlöste.

Selbst Rheineck behielten die von Warsberg nicht lange:im Jahre 1654 verkaufte Philipp von Warsberg die Burg-grafschaft dem Grafen Rudolf von Sinzendorf für dieSumme von 7000 Dukaten.

Die Stammtafel derer von Warsberg, so weit sie unshier berührt, ist folgende:

Heinrich von Warsberg.

Gem. Mctza von Nheineck.

Johann. Philipp,

Gem. Margaretha v. Helmstatt. Domherr in Trier.

Johann, Burggraf zu Nheineck. ch 1604. Sampson,

Gem.1. Ursula v. Schwartzenberg. kurkölnischer Rath und2. Barbara Faust v. Stromberg. Burggraf zu Nheineck.

Sampson, Obrister:c.

Gem 1. Magdal. Kathar. v. P allant.

2. Regina v. Nollingen.

ex 2. Johann Philipp.

Die Grafen von Sinzend orf, einem alten, angesehenen öster-reichischen Geschlechte angehörig, wurden zum Kaufe von Rh ein eckhauptsächlich durch den mit dessen Besitz verbundenen Titel einesBurggrafen veranlaßt. Nebenbei legten sie darauf hohen Werth,daß Rheineck auf den Reichstagen im Westphälischen Grafen-